Jakub Kaminskis Wechsel zu Benfica Lissabon ist nur noch Formsache. Am Montag hat der Offensivstar des 1. FC Köln die portugiesische Hauptstadt erreicht, um seinen Medizincheck zu absolvieren und anschließend beim Rekordmeister zu unterschreiben. Der Trubel war riesig.
Jetzt geht alles ganz schnell: Am Montagmittag ist Jakub Kaminski in Portugal gelandet, um seinen Wechsel zu Benfica Lissabon zu finalisieren. Der zweitbeste Scorer der vergangenen Saison verlässt den 1. FC Köln dank einer Ausstiegsklausel, schließt sich dem 38-fachen portugiesischen Titelträger an. Bei Benfica soll der Pole einen langfristigen Vertrag bis 2031 unterschreiben.
Ein entspanntes Ankommen unter der portugiesischen Sonne erlebte Kaminski allerdings nicht. Als der 23-Jährige den Flughafen Cascais bei Lissabon verließ, war er sofort von Kameras umringt – seine Ankunft wurde offenbar live im Fernsehen übertragen. Kaminski schmunzelte über den riesigen Trubel und verlor im gut 30-sekündigen Fragenhagel der wild auf ihn einredenden Reporter erste Worte über seinen künftigen Club.
Kaminski: „Bin sehr glücklich, hier zu sein“
„Ich bin sehr glücklich, hier zu sein“, sagte der Offensivallrounder über seinen nahezu fixen Wechsel zu Benfica und versprach: „Ich bin bereit, meine Qualität zu zeigen.“ Vor der Unterzeichnung seines Kontrakts wartet auf Kaminski noch der obligatorische Medizincheck. „Ich hoffe, es läuft alles gut heute und wir unterschreiben den Vertrag“, erklärte er abschließend, bevor er in einen schwarzen Bus stieg und davonfuhr. Wohl zu ebenjenem Check.
Dass der 1. FC Köln seinen nach Said El Mala erfolgreichsten Scorer (sieben Tore, fünf Vorlagen) nach nur einer Saison wieder ziehen lassen muss, kommt nach den vergangenen Wochen nicht überraschend. Zwar haben die Geißböcke erst Anfang Juni verkündet, dass sie ihre Kaufoption für den zuvor vom VfL Wolfsburg ausgeliehenen Kaminski gezogen und ihn mit einem Vertrag bis 2030 ausgestattet haben. Doch schon zuvor war durchgesickert, dass der Nationalspieler sofort über eine Ausstiegsklausel verfügt und von dieser wohl auch Gebrauch machen möchte.
Portugal statt England
Überraschend kommt lediglich, dass es Kaminski nach Portugal zieht und nicht nach England. Schließlich hatte er seinen Traum von der Premier League immer wieder zum Ausdruck gebracht. Mit Brighton & Hove Albion gab es einen konkreten Interessenten – aber auch Benfica baggerte bereits seit Wochen am Linksaußen. Zumindest berichtete das polnische Portal Meczyki Ende Mai erstmals vom Interesse der Portugiesen.
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Jetzt ist die Vollzugsmeldung nur noch Formsache. 5,5 Millionen Euro überwiesen die Kölner nach Wolfsburg – bis zu 20 Millionen Euro beträgt nun die Ausstiegsklausel, die Mitte Juli ausgelaufen wäre. So schmerzhaft dieser Verlust in sportlicher Hinsicht ist: Sportchef Thomas Kessler ist wohl einer der besten Deals der Kölner Transfergeschichte gelungen. Vergangene Saison war Kaminski absoluter Leistungsträger, jetzt füllt er die Einkaufskasse auf.







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