Der zweite Neuzugang des 1. FC Köln ist endgültig auf dem Weg – und zwar per Privatjet: Gideon Mensah wird im Laufe des Freitags zum Medizincheck erwartet. Anschließend soll der Linksverteidiger am Geißbockheim einen Vertrag bis 2029 unterschreiben.
So ruhig es in den ersten Wochen der Sommerpause war, so schwungvoll dreht sich das Transferkarussell beim 1. FC Köln nun pünktlich zum Vorbereitungsstart. Während für die Mannschaft von René Wagner am ersten Arbeitstag nach dem Urlaub ein Besuch beim Augenarzt auf dem Programm stand, wird der zweite Neuzugang zum Medizincheck erwartet. Gideon Mensahs Wechsel zum FC befindet sich in den letzten Zügen.
Am Freitag teilte der Linksverteidiger auf Instagram ein Foto aus einem Privatjet. Passend dazu kursieren Videos davon, wie er in den Flieger steigt. Nach GEISSBLOG-Informationen ist Mensah auf dem Weg zum FC. Noch im Laufe des Freitags soll er die vor einem Transfer obligatorischen Untersuchungen in der MediaPark-Klinik durchlaufen.
Anschließend wird Mensah zur Vertragsunterzeichnung am Geißbockheim erwartet. Der 27-Jährige kommt ablösefrei vom französischen Erstligisten AJ Auxerre, wo sein Kontrakt zum 30. Juni ausgelaufen war. Beim FC soll er bis 2029 unterschreiben. René Wagner hüllte sich am Freitag allerdings noch in Schweigen, wollte die Personalie nicht kommentieren. „Wenn ein Spieler hier unterschrieben hat, werde ich gerne auch Fragen zu ihm beantworten“, sagte der Trainer auf GEISSBLOG-Nachfrage.
Mensah mit viel Erstliga-Erfahrung
Drei Jahre nach dem Karriereende von Jonas Hector hofft der FC, auf der Linksverteidiger-Position endlich wieder eine verlässliche Dauerlösung gefunden zu haben. Mensah gilt insbesondere als defensiv stabil und bringt reichlich Erstliga-Erfahrung mit. In der Ligue 1 bestritt er 108 Partien, war in Auxerre praktisch durchweg Stammkraft und zudem für Girondins Bordeaux im Einsatz.
Zuvor spielte der im Nachwuchs von RB Salzburg ausgebildete Mensah schon in Belgien (für Zulte Waregem), Portugal (Vitória Guimarães) und Österreich (Sturm Graz) jeweils erstklassig. Hinzu kommen 44 Länderspiele für Ghana – vier davon bei der Weltmeisterschaft in Amerika, wo der Außenverteidiger gegen Panama (1:0), England (0:0), Kroatien (1:2) und beim Aus im Sechzehntelfinale gegen Kolumbien (0:1) stets durchspielte.
Zweiter Linksverteidiger soll folgen
Die FC-Verantwortlichen um Thomas Kessler hatten sich bereits vor dem Turnier intensiv um Mensah bemüht und gingen nach Ghanas Aus in der Nacht zu Samstag in die finalen Gespräche mit dem in der Hauptstadt Accra geborenen Abwehrmann. Nicht mal eine Woche später ist Mensah da.
Ein weiterer Linksverteidiger, womöglich ein jüngerer Herausforderer mit offensiverer Orientierung, soll folgen. Dann wären beide Seiten in der Defensive doppelt besetzt: Links mit Mensah und dem zweiten Zugang, rechts mit Sebastian Sebulonsen und Alessio Castro-Montes, die ebenfalls ganz verschiedene Profile bieten.
Die offizielle Verkündung von Mensahs Verpflichtung erfolgt voraussichtlich im Laufe des Wochenendes. Anschließend erhält der WM-Teilnehmer noch Urlaub, bevor er beim FC in die Vorbereitung einsteigt.







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