Intensität fordert ihren Preis: Das ist der Stand bei Ache, Locho und Pauli

Luka Lochoshvili (1. FC Köln) verletzt auf der Bank.
Neben Ragnar Ache ebenfalls außen vor: Luka Lochoshvili hat Schmerzen in der Hüfte. Foto: Herbert Bucco

Der 1. FC Köln ist nicht ohne Komplikationen aus der ersten Vorbereitungswoche gekommen: Beim Testspiel mussten einige Profis wie Ragnar Ache passen, ein Neuzugang humpelte in die Kabine. Das ist der Stand.

Der 1. FC Köln hat die erste Vorbereitungswoche und den ersten Test gegen Bezirksligist FC Rheinsüd (5:0) hinter sind – und muss sich gleich um einige Profis sorgen. Schon seit Mittwoch muss Innenverteidiger Rav van den Berg kürzer treten, im Test musste Chefcoach René Wagner dann auch noch ohne Ragnar Ache, Julian Pauli und Luka Lochoshvili auskommen. Die eigentlich gut besetzten Abwehrzentrale war damit spürbar ausgedünnt.

Der Verzicht auf Ache war nach Auskunft Wagners der Trainingssteuerung geschuldet. „Reggie war ja verletzt aus der Saison gekommen. Es war jetzt seine erste Trainingswoche, da wollten wir einfach kein Risiko eingehen“, sagte der Chefcoach. Zu frisch waren offenbar noch in die Erinnerung an die Muskelverletzung, die ihn die letzten Wochen der vergangenen Saison außer Gefecht setzten.

Jetzt soll der Mittelstürmer behutsam aufgebaut werden, nachdem er im Sommer 2025 mit großem Trainingsrückstand nach Köln kam und erst in der Rückrunde so richtig aufdrehen konnte. Noch fehlt es im Kader an einer Alternative auf seiner Position. Immerhin: Ache konnte mit sechs Toren in der Rückrunde unter Beweis stellen, dass er in der Bundesliga eine tragende Rolle spielen kann.

Lochoshvili sorgt für Schreckmoment

Sorgenvoll schauten die FC-Fans im Südstadion am Samstagmorgen auf die Szene, als Neuzugang Luka Lochoshvili beim Einlaufen plötzlich abwinkte und mit einem Physio in der Kabine verschwand. Der Fünf-Millionen-Euro-Einkauf ist als wichtiger Pfeiler in der FC-Defensive eingeplant und sollte tunlichst nicht ausfallen.

„Locho hat was in der Hüfte gespürt, aber schon im Training. Wir wollten schauen, wie die Erwärmung vor dem Spiel funktioniert. Da hat er wieder etwas Druck gespürt, weshalb wir ihn zur Vorsicht draußen gelassen haben“, sagte Wagner. Vor dem Trainingslager will man keine strukturellen Verletzungen riskieren. Möglich daher, dass „Locho“ auch in der kommenden Woche zunächst kürzertreten wird, ehe es nach Kitzbühel geht.

Van den Berg hat keine strukturelle Verletzung

Dafür sollten die anderen Sorgenkinder zurückkehren. Bei van den Berg wurde nach seinem Schlag auf das Sprunggelenk keine schlimmere Verletzung festgestellt. Pauli, der in der Vergangenheit des öfteren fehlte, könnte noch ein paar Tage individuelles Grundlagen-Ausdauertraining verordnet bekommen. „Rav ist nächste Woche wieder im Training. Julian auch, wobei es bei Julian vielleicht einen Tick länger dauern könnte“, ordnete Wagner ein.

Keine optimale Situation also nach der ersten Trainingswoche, aber immerhin stehen mit Jahmai Simpson-Pusey und Joel Schmied noch zwei etatmäßige Innenverteidiger im Kader. Sebastian Sebulonsen kann die Position zudem auch ausfüllen. Kein Grund also, so früh in der Vorbereitung längerfristige Verletzungen zu riskieren.

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