Der 1. FC Köln hat anders als vermutet offenbar noch keine Gespräche mit Manchester United bezüglich einer Leihe von Chido Obi geführt. Kühlt das nächste Stürmer-Gerücht ab?
Eigentlich klang dieses Gerücht nur logisch: Vor einer Woche berichtete der britische Transferjournalist Pete O’Rourke, dass Gespräche über eine Leihe von Manchester Uniteds Stürmer Chido Obi zum 1. FC Köln stattgefunden hätten.
Ein weiteres Premier-League-Talent für die Geißböcke, die sich auf dem von Geld überfluteten englischen Markt einen Namen als Ausbildungsclub machen wollen. Ein weiteres Talent nach Manchester Citys Jahmai Simpson-Pusey, der nach einer verheißungsvollen Rückrunde fest verpflichtet wurde und bei einer entsprechenden Entwicklung in ein paar Jahren mit sattem Transferplus zurück auf die Insel wechseln könnte – so zumindest die Theorie.
Interesse, aber keine Verhandlungen
Eine Verpflichtung von Chido Obi ist in der Praxis wohl weiter entfernt als vermutet. Die kolportierten Gespräche haben offenbar zumindest zwischen den Vereinen nicht stattgefunden. Bereits nach den ersten Gerüchten über ein Kölner Interesse am 18-jährigen Dänen war von der Insel zu vernehmen gewesen, dass es noch keinen konkreten Kontakt zwischen Manchester United und dem 1. FC Köln gegeben haben soll.
Am Freitag berichtete nun auch das dänische Sportmedium Bold, dass es „nie“ direkten Kontakt gegeben habe. Der in Glostrup, westlich von Kopenhagen, geborene U21-Nationalspieler Dänemarks habe zwar Interesse in Deutschland geweckt, seine Zukunft sei aber komplett offen. So soll United noch nicht darüber entschieden haben, ob Obi in diesem Sommer überhaupt verliehen wird.
Auch bei Zukowski liegt „nichts Konkretes auf dem Tisch“
Entscheidend seien die Saisonvorbereitung und die Perspektive, die ein Interessent bietet. Anfragen bei Obis Agentur gibt es offenbar einige. Eine davon stammt womöglich vom Geißbockheim – nicht mehr und nicht weniger. Für den Moment scheint sich das nächste Stürmer-Gerücht abgekühlt zu haben, doch das Transferfenster ist noch lange geöffnet.
Zuletzt wurde der FC auch mit Heidenheims Marvin Pieringer und Magdeburgs Mateusz Zukowski in Verbindung gebracht. An ersterem hegt der FC aktuell kein Interesse, letzterer wurde zunächst für zu teuer befunden. Beim Trainingsauftakt sagte Magdeburgs Sportdirektor Peer Jaekel: „Es ist nichts Konkretes auf dem Tisch. Wir wünschen uns, dass er bleibt, solange wir ihn auf diesem Niveau halten können.“ Wobei sich Zukowski „absolut ins Schaufenster gespielt“ habe.







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