Tag fünf für die Frauen des 1. FC Köln im Trainingslager in Lautenbach – bei hitzigen Temperaturen. Drei verletzte Spielerinnen werden am Donnerstag vor Ort erwartet, zwei Nachwuchstalente und die verletzte Julia Schiffarth sind bereits abgereist.
Aus dem Trainingslager in Lautenbach berichtet Marie Reiners
Bei sommerlichen Temperaturen ist die Mannschaft des 1. FC Köln am Vormittag in den fünften Tag im Schwarzwald-Trainingslager gestartet. Zwei Stunden lang stand ein intensives Programm auf dem Plan: Zunächst dominierten kleine Spielformen, die im Verlauf der Einheit schrittweise auf größerem Raum stattfanden.
Zum Abschluss folgten individuelle Stationen – positionsspezifische Formen von Passspiel, Torschuss, Vororientierung und Präzision im Abschluss. Am Nachmittag stand noch eine Einheit mit dem Fokus auf Standards an, natürlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Mit dabei waren am Mittwoch jedoch nur 27 der 30 Spielerinnen, darunter vier Torhüterinnen.
Drei Verletzte stoßen zum Team
Weiterhin fehlen Topstürmerin Sandra Maria Jessen, Torhüterin Paula Hoppe und Neuzugang Laureta Elmazi, alle drei verletzt. Am Donnerstag reisen die drei aus Köln ins Trainingslager nach, um rechtzeitig zum Testspiel am Freitag gegen den GC Zürich wieder beim Team zu sein – als Zuschauerinnen.
Seit Montag zählt auch Julia Schiffarth zu den Ausfällen. Die Außenspielerin hatte sich im Training eine Oberschenkelverletzung zugezogen und musste die Einheit nach Behandlung vorzeitig abbrechen. Bereits am Dienstag, dem freien Tag, reiste sie vorzeitig zurück nach Köln, um sich dort weiteren Untersuchungen zu unterziehen. Aktuell geht man von muskulären Problemen aus.
Abreise zur U20
Aus einem ganz anderen Grund verließen heute zudem Lina Száraz und Jill Schäfer das Trainingslager: Sie schließen sich nach ihrer Ankunft in Köln der Trainingswoche der U20 an, die sich auf ihren ersten Auftritt in der 2. Frauen-Bundesliga vorbereitet. Bereits am Sonntag startet das Nachwuchsteam zu Hause gegen den SC Sand, um 14 Uhr auf Platz 7 am Geißbockheim.
Genau dieses Szenario zeigt, wie gut die Durchlässigkeit zwischen U20 und dem Bundesliga-Team nach dem Aufstieg funktionieren kann. Für junge, talentierte Spielerinnen, aber auch für Spielerinnen, die nicht zum Einsatz kommen, ist die 2. Frauen-Bundesliga eine deutlich bessere Alternative als die Regionalliga. Entsprechend klar ist das Ziel für die neue Zweitliga-Saison: die Klasse zu halten und damit die gute Arbeit der Frauenabteilung des 1.FC Köln zu bestätigen.
So geht es für die FC-Frauen weiter
Vor Ort im Trainingslager in Lautenbach ist das Programm trotzdem weiterhin eng getaktet: Für den Donnerstag ist zunächst eine weitere Einheit am Vormittag angesetzt. Den Nachmittag nutzt das Trainerteam für individuelle Betreuung – Einzelgespräche mit den Spielerinnen stehen auf dem Plan. Am Freitag steht dann das abschließende Testspiel gegen den Schweizer Erstligisten GC Zürich an. Für die FC-Frauen bedeutet das ein Duell mit einem Gegner auf ordentlichem internationalem Niveau, passend zum Anspruch, sich in dieser Trainingslager-Woche noch einmal spürbar zu steigern und die Intensität zu verschärfen.
Nach dem Testspiel gegen Zürich am Freitag bleibt für die Mannschaft kaum Zeit, denn im direkten Anschluss steht die Rückreise nach Köln an. Schon am Tag darauf, dem Samstag, wartet mit der offiziellen Saisoneröffnung vor dem RheinEnergieStadion der nächste große Termin – inklusive Autogrammstunde, kölscher Musik und weiteren Programmpunkten. Vom Trainingslager im Schwarzwald geht es für die Frauen des 1. FC Köln damit nahtlos zurück in den Vereinsalltag und mitten hinein in den offiziellen Auftakt der neuen Saison. Der entscheidende Ligastart steht dann am 22. August um 12 Uhr bei Eintracht Frankfurt an.







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