Wechselkandidat fehlt krank: Training zeigt, was sich beim FC tun muss

Linton Maina (li.) fehlte am Montag im Training. (Foto: Bucco)
Linton Maina (li.) fehlte am Montag im Training. (Foto: Bucco)

Nur noch der harte Kern: Der 1. FC Köln ist am Montag mit lediglich 14 Feldspielern in die Trainingswoche gestartet. Ein Spieler, der den FC womöglich noch verlassen könnte, fehlte krank.

Es war eine überschaubare Gruppe, die am Montag um 11 Uhr das Training am Geißbockheim wieder aufnahm. Die sechs Nachwuchsspieler des 1. FC Köln, die noch am Samstag zum Aufgebot von Cheftrainer René Wagner gehört und in der ersten Woche der Vorbereitung mittrainiert hatten, bekamen einen freien Tag.

Der Grund: Das Sextett befindet sich schon länger im Training als die Profis, begann die Vorbereitung schon drei Wochen zuvor. Wer von den Talenten weiterhin mit dabei sein wird, ist noch nicht klar. Wagner und sein Trainerteam wollen darüber am Montagnachmittag befinden.

Neuzugänge in der Warteschleife

Darüber hinaus fehlte mit Linton Maina eine arrivierte Kraft krankheitsbedingt. Der Außenbahnspieler hat sich erkältet. Allerdings: Maina könnte den FC noch in diesem Sommer verlassen, sofern sich ein neuer Club für den mittlerweile 27-Jährigen fände. Der FC würde Maina nach GEISSBLOG-Informationen keine Steine in den Weg legen. Aktuell zeichnet sich ein Abgang allerdings noch nicht ab.

Julian Pauli wurde derweil von den Physios behandelt, während Elias Bakatukanda weiter im Aufbautraining steckt. Auch Neuzugänge waren noch keine dabei, weder Reigan Heskey, der am Freitag verpflichtet wurde, noch Paul Okon-Engstler, der wegen seines Infekts immer noch nicht in Köln ist. Linksverteidiger Gideon Mensah befindet sich noch immer im WM-Urlaub.

Noch viel Arbeit für Kessler und Steidten

Immerhin durften Rav van den Berg und Luka Lochoshvili im Wechsel bei den Spielformen teilintegriert mitmachen. Auch Ragnar Ache, im Testspiel am Samstag gegen Rheinsüd Köln noch geschont, war mit dabei. Trotzdem war nur noch der harte Kern beisammen: Lediglich 14 Feldspieler machen deutlich, dass auf der Zugangsseite noch reichlich Arbeit auf das Kaderplaner-Duo Thomas Kessler und Tim Steidten wartet.

Bis zum Trainingslager könnte die Personalie Ellyes Skhiri geklärt sein, aber auch er dürfte noch Pause brauchen. Vorerst aber bleibt es beim kleinen Kreis, den Coach Wagner am morgigen Dienstag zweimal hinter verschlossenen Türen trainieren lässt. Der nächste Test wartet am Donnerstag auf den 1. FC Köln, in der Belkaw-Arena wartet um 18 Uhr der SV Bergisch-Gladbach.

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