Für Gespräche freigestellt! FC-Stürmer vor Wechsel

Youssoupha Niang ist freigestellt. (Foto: Bucco)
Youssoupha Niang ist freigestellt. (Foto: Bucco)

Der 1. FC Köln hat Youssoupha Niang für Gespräche mit einem anderen Verein freigestellt. Der Stürmer stand im DFB-Pokal zuletzt nicht im Kader. Auch Luca Waldschmidt und Sebastian Sebulonsen fehlen weiterhin.

Die Vorbereitung auf den Bundesliga-Start gegen die TSG Hoffenheim, am Samstagnachmittag im RheinEnergieStadion, ist ohne Youssoupha Niang angelaufen. Und wie es aussieht, wird der 1. FC Köln auch ohne sein Sturm-Talent in die Saison gehen. Wie die Geißböcke am Mittwochvormittag mitgeteilt haben, ist Niang „zu Gesprächen mit einem anderen Verein freigestellt“.

Der 20-Jährige kam in der vergangenen Saison nach langwierigen Verletzungssorgen zu seinen ersten zehn Bundesliga-Einsätzen, deutete sein großes Potenzial an und wird von den Verantwortlichen geschätzt. So lautet der Plan, Niang zu verleihen, um ihm ausreichend Spielpraxis zu verschaffen. Laut Express zieht es ihn zum FC St. Pauli in die 2. Bundesliga. Das deckt sich mit Informationen des GEISSBLOG.

Zu viel Konkurrenz in der FC-Offensive

Beim FC hätte sich der gebürtige Bonner entweder im Sturmzentrum gegen Ragnar Ache und Thijs Dallinga oder auf Rechtsaußen gegen Linton Maina, Jan Thielmann und womöglich Mikey Moore durchsetzen müssen – zu viel Konkurrenz, um Niang die nötige Einsatzzeit oberhalb der Regionalliga West garantieren zu können.

Laut Transfermarkt.de soll sein Vertrag lediglich bis 2027 laufen, doch der FC selbst hatte im Januar 2025 eine „langfristige“ Verlängerung mit dem U19-Meister bekannt gegeben. Beim Pokalspiel in Würzburg stand der Youngster bereits nicht im Kader, obwohl er in den vergangenen Wochen einen guten Eindruck hinterlassen hatte.

Ständchen für El Mala, Entwarnung bei Maina

Neben Niang fehlen im Mannschaftstraining weiterhin auch Luca Waldschmidt und Sebastian Sebulonsen. Waldschmidt plagen seit der Generalprobe in Paderborn muskuläre Probleme. Der Routinier verpasste bereits die Pokal-Partie in Würzburg, obwohl keine strukturelle Verletzung vorliegt. Sebulonsen hatte sich in der Vorbereitung einen Muskelfaserriss zugezogen und arbeitet wie auch Timo Hübers im Rehabereich.

Die weiteren Leihkandidaten Julian Pauli und Elias Bakatukanda trainieren nach wie vor mit der Mannschaft von René Wagner. Linton Maina bereitet sich ebenfalls mit seinen Teamkollegen auf Hoffenheim vor. Der Flügelspieler, der am Vortag aufgrund einer schmerzhaften Schienbeinprellung unter Tränen vom Platz gegangen war, ist mit dem Schrecken davongekommen (der GEISSBLOG berichtete).

So konnte Maina zum Start der Trainingseinheit am Mittwoch mitapplaudieren, als die FC-Profis Said El Mala zum Geburtstag gratulierten. Der Offensiv-Star der Kölner wird heute 20 Jahre alt und erhielt schon auf dem Weg zum Rasen ein Ständchen der anwesenden Fans.

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