Es geht endlich wieder los: Der 1. FC Köln startet am Samstag gegen die TSG Hoffenheim in die neue Bundesliga-Saison. Wie wird René Wagners erste Startelf aussehen? Derweil verpasst ein Ex-Kölner erneut die Rückkehr nach Müngersdorf.
Der holprige Pflichtspiel-Auftakt des 1. FC Köln im DFB-Pokal hat bei vielen Fans der Geißböcke doch mehr Frage- als Ausrufezeichen hinterlassen. Was den Bundesliga-Start am Samstag gegen die TSG Hoffenheim angeht, stimmten unter anderem die positiven Impulse, die die Neuzugänge Thijs Dallinga und Rückkehrer Ellyes Skhiri von der Bank brachten, zuversichtlich.
Doch sollte Coach René Wagner in der Pressekonferenz nicht gepokert haben, dürften sich beide Profis auch am Samstag erst einmal auf der Bank wiederfinden. Gut möglich, dass der 38-Jährige die Startelf im Vergleich zum Pokalspiel nur auf einer Position verändert.
Dallinga deutet im Training Torgefahr an
Dabei zeigte insbesondere Dallinga beim Training in dieser Woche seine Qualitäten. „Thijs hat in dieser Woche angedeutet, dass er sehr gefährlich in der Box sein kann. Wir werden ihm noch einmal den Einsatz von der Bank weg geben. Dann werden wir schauen, wie sich das in den nächsten Wochen ergeben wird“, legte sich Wagner auf einen Startplatz von Ragnar Ache und gegen einen Doppelsturm mit dem Niederländer fest.
Bei Skhiri war auffällig, wieviel mehr Stabilität und Ordnung er dem Spiel zu geben vermochte. Der Kapitän der tunesischen Nationalmannschaft kennt den Gegner gut und brennt darauf, sich im RheinEnergieStadion zu beweisen. Aber auch er muss sich in Geduld üben.
Skhiri noch nicht fit für 90 Minuten
„Bei Ellyes wollen wir aufpassen, dass wir ihn nicht zu früh reinschmeißen, wenn er noch nicht 90 Minuten gehen kann“, sagte Wagner. „Das könnte gegen Hoffenheim noch einen Tacken zu früh kommen. Aber bei ihm dauert es maximal noch diese Woche. Vielleicht können wir am Wochenende schon mit einem längeren Einsatz rechnen. Dann hoffen wir, ihn relativ schnell schon für die Startelf zur Verfügung haben.“
So dürfte Skhiri wohl eine Woche später beim Auswärtsspiel in Stuttgart erstmals von Beginn an auflaufen. Am Samstag wird der Tunesier ebenso wie Dallinga hingegen zu den ersten Jokern zählen. Ein anderer Joker aus dem Pokalspiel darf sich hingegen Hoffnungen auf die Startelf machen. Linton Maina bereitete das 2:1 in Würzburg durch Isak Johannesson mustergültig vor, während Jan Thielmann seine Startelf-Chance nicht nutzen konnte.
Lemperle nimmt Sperre aus alter Saison mit
Dies könnte der einzige Wechsel in der Kölner Anfangsformation sein. Derweil müssen Maina und die FC-Profis auf ein Wiedersehen mit einem ehemaligen Teamkollegen verzichten. Beim Gegner Hoffenheim ist Tim Lemperle gesperrt. Er hatte im letzten Saisonspiel die Gelb-Rote Karte gesehen und nahm die Strafe mit in die neue Spielzeit. Damit verpasst Lemperle erneut einen Auftritt in Müngersdorf, nachdem er bereits letzte Saison im Rückspiel in Köln wegen Sprunggelenksproblemen gefehlt hatte.
So könnte der FC spielen: Schwäbe – Castro-Montes, Simpson-Pusey, Lochoshvili, Mensah – Johannesson, Krauß – Maina, Bülter, El Mala – Ache







Hier kannst du über den 1. FC Köln diskutieren und dich mit anderen Usern austauschen. Bitte beachte dabei die Spielregeln in unserer Netiquette! Du findest sie hier und kannst sie jederzeit nachlesen. Viel Spaß!