„Massiv Bock!“ Die kölsche Derby-Ansage für das Schlüsselspiel

Ragnar Ache und Said El Mala im letzten Heim-Derby gegen Borussia Mönchengladbach. (Foto: Bucco)
Ragnar Ache und Said El Mala im letzten Heim-Derby gegen Borussia Mönchengladbach. (Foto: Bucco)

Der 1. FC Köln fiebert über die Länderspielpause dem Derby gegen Borussia Mönchengladbach entgegen. Für beide Teams wird das Duell richtungsweisend.

Nach fünf freien Tagen startet der 1. FC Köln am Montag wieder in eine normale Trainingswoche. Zwar ist noch immer Länderspielpause, doch die Mannschaft von René Wagner will nun wieder in den typischen Spieltags-Rhythmus zurückkehren. Montag bis Freitag Training, am Samstag das Testspiel bei Viktoria Köln: Eine ganz normale Woche unter Wettkampfbedingungen steht an.

Es ist die Vorbereitung auf das so wichtige Derby eine Woche später sonntags daheim gegen Borussia Mönchengladbach. Über die formstarke Viktoria zur formschwachen, aber mit neuem Trainer besetzten Fohlen-Elf. Noch ist nicht klar, mit welchem Trainingskader das geschehen soll.

Kessler mit klarer Erwartung für das Derby

Wagner wird das Aufgebot deutlich erhöhen müssen, um einen normalen Trainingsbetrieb zu ermöglichen, schließlich sind neun Profis bei ihren Nationalmannschaften. Dazu kommt neben Timo Hübers mit Alessio Castro-Montes ein neuer Verletzter. In der Abwehr fehlen bis auf Joel Schmied, Sebastian Sebulonsen und Borna Sosa alle anderen Spieler, in der Offensive mit Said El Mala und Mikey Moore zwei entscheidende Schlüsselfiguren.

Dennoch gilt es nicht zu klagen, sondern den Fokus auf das Derby zu richten. „Die Gladbacher stehen jetzt so da wie der HSV vor dem Spiel gegen uns“, sagte Sportchef Thomas Kessler vor einer Woche. „Wir werden uns auf die Borussia mit dem neuen Trainer vorbereiten. Dass das Spiel eine besondere Brisanz hat, ist klar. Aber ich habe massiv Bock darauf und wir haben eine Mannschaft, die alles auf dem Platz lassen wird, um drei Punkte einzufahren.“

Erstes Anschauungsmaterial für den FC

Klare Worte mit einer klaren Erwartungshaltung an das Duell gegen den Erzrivalen und an die eigene Mannschaft: Kessler ist Kölner und FCler durch und durch, kaum einer weiß besser, was diese Partie bedeutet. Daher auch die deutliche Ansage: Lust statt Sorge, Einsatz statt Zurückhaltung – und vor allem Punkte statt der nächsten Enttäuschung. Zwei Wochen hat der FC nun noch Zeit für die Vorbereitung auf das neue Gladbach unter Alexander Blessin. Immerhin: In der vergangenen Woche gab es immerhin schon Anschauungsmaterial, denn Gladbach testete mit Blessin bei den Sportfreunden Siegen und gewann mit 3:0.

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