Der 1. FC Köln wird nach GEISSBLOG-Informationen auf einen Sofort-Transfer als Folge der Verletzungssorgen im Sturm verzichten. Im Winter aber wird der FC wohl aktiv werden.
Der 1. FC Köln hat sich nach Informationen des GEISSBLOG dazu entschieden, in den kommenden Wochen keinen vertragslosen Stürmer zu verpflichten. Sportchef Thomas Kessler wollte sich auf Nachfrage dieser Onlinezeitung nicht äußern. Allerdings hat man offenbar im Hintergrund geprüft, wie die Geißböcke auf die veränderte Situation des Kaders reagieren sollen.
Am Samstag im Testspiel bei Viktoria Köln hatten sich innerhalb weniger Minuten Thijs Dallinga und Ragnar Ache verletzt. Der Niederländer fällt mit einem Kreuzbandriss monatelang aus, womöglich sogar verpasst er den gesamten restlichen Saisonverlauf. Ache wiederum wird mehrere Wochen ausfallen und erst im Laufe des Novembers wieder zum Einsatz kommen.
Transfermarkt vereinsloser Mittelstürmer überschaubar
Damit fehlen der Mannschaft von Cheftrainer René Wagner beide eingeplanten Mittelstürmer. Zur Verfügung stehen aktuell nur noch der eigentlich bereits aussortierte Imad Rondic sowie die beiden auf anderen Positionen vorgesehenen Marius Bülter und Luca Waldschmidt. Auch Said El Mala könnte von der linken Seite ins Sturmzentrum rücken. Allerdings müsste dann wiederum seine Position neu besetzt werden.
Daher besah man sich beim FC in den vergangenen zwei Tagen die Sofort-Optionen auf dem Transfermarkt. Da das Transferfenster in Deutschland geschlossen ist, haben Vereine aktuell nur die Möglichkeit, vertragslose Spieler zu verpflichten. Doch das Angebot an arbeitslosen Mittelstürmern ist überschaubar. Offenbar hat man aus Kölner Sicht keinen sportlich oder finanziell passenden Kandidaten ausmachen können.
Dallingas Zukunft offen – Neuzugang im Winter?
Die Folge: Der FC muss in den kommenden drei Monaten improvisieren und hoffen, dass Ache bald wieder zurückkehrt und fortan gesund bleibt. Erst im Januar wird der FC dann reagieren können, und nach Informationen des GEISSBLOG soll dies dann auch geschehen. Der FC bereitet sich darauf vor, im Winter einen neuen Mittelstürmer zu verpflichten, um Dallingas langfristigen Ausfall auffangen zu können.
Wie es darüber hinaus mit dem aus Italien ausgeliehenen Stürmer weitergeht, ist gänzlich offen. Bekanntlich verfügt der FC über eine Kaufoption für Dallinga, nach dem Kreuzbandriss allerdings ist völlig unklar, ob der FC diese ziehen wird. Durch seinen langfristigen Ausfall spart der FC ab der siebten Woche nach der Verletzung das Gehalt des Niederländers. Dieses könnte im Januar in ein weiteres Leihgeschäft für einen neuen Neuner investiert werden.








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