„Finde ich unfair“: Schalke-Star Gosens reagiert auf El-Mala-Nachricht

Said El Mala half Robin Gosens wieder auf die Beine. (Foto: IMAGO / Norbert Schmidt)
Said El Mala half Robin Gosens wieder auf die Beine. (Foto: IMAGO / Norbert Schmidt)

Robin Gosens und Soufiane El-Faouzi haben ihren Zusammenprall im RheinEnergieStadion den Umständen entsprechend gut überstanden. Am Sonntag bedankten sich die Schalker bei der medizinischen Abteilung des 1. FC Köln. Gosens nahm zudem Said El Mala in Schutz.

Am Tag nach dem Unglück meldeten sich die beiden Pechvögel zu Wort. Auf Instagram bedankten sich die Schalker Profis Robin Gosens und Soufiane El-Faouzi, die am Samstag beim 0:0 gegen den 1. FC Köln heftig mit den Köpfen zusammengestoßen waren, für die medizinische Hilfe.

Gosens, der zwei Platzwunden an der Stirn erlitt, schrieb am Sonntag von „Glück im Unglück“ – und nahm Said El Mala in Schutz. Ein Schubser des FC-Stars hatte zu dem Crash in der 38. Minute geführt, der die Schalker blutüberströmt zu Boden gehen ließ.

Gosens nach El Malas Schubser: „Einfach scheiße gelaufen“

El Mala entschuldigte sich bereits auf dem Platz, anschließend in den TV-Interviews und per Instagram-Statement (der GEISSBLOG berichtete). Er meldete sich offenbar auch noch einmal persönlich bei den Schalkern. „Said hat gestern Abend noch geschrieben und sich entschuldigt“, berichtete Gosens und ergänzte: „Ihm Absicht bei der Aktion zu unterstellen, finde ich unfair.“

In den sozialen Netzwerken musste El Mala wüste Beschimpfungen von Schalker Fans über sich ergehen lassen. Gosens erklärte jedoch: „Das Schubsen hatte Folgen, die kein Spieler vorhersehen konnte. Ist einfach scheiße gelaufen.“ Abgehakt.

Ein „großes Dankeschön“ richtete der 24-fache deutsche Nationalspieler an die medizinische Abteilung des FC. Mannschaftsarzt Paul Klein und Physiotherapeut Christian Osebold eilten ihren Schalker Kollegen zur Hilfe, da Gosens und El-Faouzi parallel auf dem Rasen behandelt werden mussten.

„Voller Respekt“ für FC-Mediziner

Der marokkanische Nationalspieler schrieb: „Ein großes Lob und meinen vollen Respekt möchte ich der medizinischen Abteilung des 1. FC Köln aussprechen, die uns ebenfalls direkt geholfen haben. In solchen Momenten zeigt sich, dass Menschlichkeit und Zusammenhalt weit über den Fußball hinausgehen.“

Gosens ging es am Sonntag „schon wieder den Umständen entsprechend gut“, er versprach: „Soufi und ich werden uns schnellstmöglich erholen, um der Mannschaft wieder helfen zu können.“ El-Faouzi, der sich einen Nasenbeinbruch sowie eine Platzwunde an der Stirn zuzog, kündigte ebenfalls an: „Robin und ich werden alles dafür tun, um stärker zurückzukommen.“

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