Nach drei Siegen an den ersten fünf Bundesliga-Spieltagen und dem Weiterkommen im DFB-Pokal gegen Hertha BSC wollen die Frauen des 1. FC Köln ihren erfolgreichen Saisonstart fortsetzen. Am Samstag (16 Uhr) empfängt das Team von Britta Carlson den SC Freiburg. Für Sophie Nachtigall kommt es zum Wiedersehen mit ihrem Ex-Club. Zuvor sprach der Neuzugang über …
… den Saisonstart: „Wir haben das klare Ziel, dass wir die letzte Saison bestätigen – mit Luft nach oben. Wir haben uns den Platz, wo wir jetzt stehen, verdient. Hoffentlich können wir mit einem Sieg gegen Freiburg in die Länderspielpause gehen. Das wäre ein Traumstart für uns.“
… die Erfolgsfaktoren: „Wir haben einfach eine gute Mischung aus erfahrenen und jungen Spielerinnen. Das, was wir trainieren und uns vornehmen, bekommen wir im Moment einfach richtig gut auf den Platz. Wir machen unsere Tore und verteidigen richtig gut.“
Nachtigall erklärt Transfer zum 1. FC Köln
… ihren Wechsel zum FC: „Ich bin hierhergekommen, um dem FC zu helfen und natürlich mich auch selbst weiterzuentwickeln. Der FC ist ein sehr guter Verein für mich persönlich, um mich weiter zu verbessern, meine Leistung zu bringen, dem Team zu helfen und als junge Spielerin viel Spielzeit zu sammeln. Die Gespräche waren sehr positiv und auch das Gefühl, das man vom Verein und der Stadt bekommt, hat mir zugesagt.“
… ihre Rolle im Team: „Das ist schwierig zu sagen. Jede muss performen und ihre Leistung bringen, um am Ende in der Startelf zu stehen. Ich glaube, mein Team sieht in mir ein Bindeglied zwischen der Mittelfeldreihe und der Offensive. Ein wildes Element oder eine kreative Spielerin, die vorne die Mitspielerinnen in Szene setzen und auch selbst Torgefahr ausstrahlen kann.“
… die vielen Verletzungen beim FC: „Das ist natürlich jedes Mal ein Rückschlag, wenn man gefühlt jeden Tag eine scheiß Nachricht hört. Man muss weitermachen, wir haben zum Glück einen riesigen Kader und können das auffangen. Man muss das Beste aus diesem negativen Einfluss machen. Ich denke, das machen wir sehr, sehr gut.“
Nachtigall per Trage vom Platz
… ihre Kopfverletzung im Heimspiel gegen Union Berlin und die Verletzung von Sandra Maria Jessen: „Solche Verletzungen, wenn man mit der Trage vom Platz muss, sind für das Team irgendwie auch ein Cut im Spiel – so ein kleiner Schockmoment, bei dem man eigentlich gar nicht darüber nachdenken, sondern am besten einfach weiterspielen muss. Aber selbst, wenn du danach gewinnst, kannst du dich nicht so richtig freuen, weil du in Sorge bist um die Mitspielerin. Deswegen ist das eigentlich immer relativ gut, dass man schnell eine Information bekommt und den schnellen Kontakt wieder zu den Spielerinnen hat. Für mich war es in dem Moment von Anfang an selbst nicht so schlimm, ich war einfach ein bisschen unter Schock und hatte ein bisschen Probleme. Dann ist es bei Kopfverletzungen umso wichtiger, dass die Entscheidung einem abgenommen wird und zur Sicherheit alles untersucht wird. Es war gut, dass wir so eine schnelle medizinische Betreuung haben und ich dementsprechend schnell wusste, dass nichts Schlimmeres passiert ist.“
… das Heimspiel gegen Freiburg am Samstagnachmittag: „Wir freuen uns über jeden Zuschauer, der kommt. Je lauter es ist, umso mehr pusht einen das. Es ist enorm wichtig, dass immer viele Leute kommen.“
… ihre Nominierung für Deutschlands U23: „Ich bin unglaublich stolz und dankbar, dass ich die Chance bekomme, dass meine Leistungen gesehen werden und ich dort eine Rolle spielen kann. Mein Ziel ist natürlich, dass ich irgendwann für die A-Nationalmannschaft spielen darf.“







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