Auch nach der Länderspielpause bleiben die A-Junioren des 1. FC Köln in der Erfolgsspur. Gegen den Nachwuchs des 1. FC Kaiserslautern setzten sich die Geißböcke nach umkämpften 90 Minuten mit 1:0 (0:0) durch. Den entscheidenden Treffer erzielte Kevin Ekweribe. Kein Zufall, wie Ruthenbeck nach Spielende erklärte.
Nach Abpfiff sanken elf erschöpfte Rote Teufel enttäuscht zu Boden, während sich die Spieler der U19 des 1. FC Köln abklatschten und sich über den nächsten Dreier freuten. In einem Spiel auf Augenhöhe gewannen die Geißböcke mit 1:0 gegen den 1. FC Kaiserslautern. Mit dem fünften Sieg im sechsten Spiel festigte die Mannschaft von Stefan Ruthenbeck zum Abschluss der Hinserie die Tabellenführung in der Vorrundengruppe F und machte einen Riesenschritt auf dem Weg zur Hauptrunde um die Deutsche Meisterschaft.
Ruthenbeck: „Ein enges Ding“
Im Gespräch mit dem GEISSBLOG analysierte FC-Erfolgscoach Stefan Ruthenbeck das hartumkämpfte Spiel gewohnt sachlich: „Die ersten zwanzig Minuten gingen klar an Kaiserslautern. Danach haben wir uns geschüttelt, die Kontrolle übernommen, guten Ballbesitzfußball gespielt und hätten schon vor der Halbzeit in Führung gehen können. Nach unserer Führung hatte Lautern bis zur 70. Minute gar keine Torchance.“ Dass die FC-Defensive im Anschluss ordentlich unter Druck geriet, war auch Ruthenbeck nicht entgangen: „Klar, hintenraus wurde es dann noch einmal enger und Jakob Esser hat den Sieg festgehalten. Das war ein enges Ding, aber über 90 Minuten war der Sieg verdient.“
Den Sieg zu verdanken hatten die FC-Talente insbesondere Stürmer Kevin Ekweribe, der in der letzten Woche mit den Profis trainierte und in der 47. Minute den sehenswerten Siegtreffer erzielte: Von der Außenlinie zog der 18-Jährige mit Tempo in die Mitte und traf aus 20 Metern in den Winkel – eine Bewegung, die Ruthenbeck zuvor immer wieder lautstark von seinem Außenstürmer eingefordert hatte.
Wir wollen in die Eins-gegen-Eins-Situationen auf den Außenbahnen kommen und dann das erste Schussfenster nutzen
Stefan Ruthenbeck
„Das ist Teil unserer Spielidee. Wir wollen in die Eins-gegen-Eins-Situationen auf den Außenbahnen kommen, in der Aktion dynamisch bleiben und dann das erste Schussfenster nutzen, weil es dann einfach er beste Winkel für den Abschluss ist“, so Ruthenbeck. Eine Spielidee, die im FC-Nachwuchs schon seit Jahren verfolgt wird. Ruthenbeck: „Genau das haben wir auch von Justin Diehl, Damion Downs, Fynn Schenten, Jason Ponente Ramirez und vielen anderen gefordert. Und das wollen wir auch jetzt von unseren Stürmern sehen.“
Gelegenheit, diese Idee erneut erfolgreich umzusetzen, haben die A-Junioren am kommenden Sonntag. Im nächsten Heimspiel empfangen die Geißböcke mit FSV Mainz 05 den aktuell Zweitplatzierten.







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