Der 1. FC Köln hat den ersten Neuzugang des Winters präsentiert – den ersten nach der Transfersperre. Wie erwartet, handelt es sich um Jusuf Gazibegovic von Sturm Graz. Das sagt der Rechtsverteidiger über seinen Wechsel ans Geißbockheim.
Die größte Kader-Baustelle ist geschlossen. Jusuf Gazibegovic soll die Rechtsverteidiger-Probleme des 1. FC Köln lösen – das ist nun fix. Am Donnerstagnachmittag haben die Geißböcke die längst durchgesickerte Verpflichtung des 24-Jährigen offiziell bekannt gegeben.
Eine Vertragslaufzeit hat der FC wie inzwischen üblich nicht kommuniziert. Laut Sky hat Gazibegovic für dreieinhalb Jahre, vom 1. Januar 2025 bis 30. Juni 2028, unterschrieben. Möglich macht den Transfer vom österreichischen Doublesieger Sturm Graz eine Ausstiegsklausel in Höhe von knapp zwei Millionen Euro.
Keller: „Ein Typ, der niemals aufgibt“
FC-Sportchef Christian Keller begrüßt den ersten Profi-Zugang nach der einjährigen Transfersperre wie folgt: „Jusuf kommt aus dem laufenden Spielbetrieb zu uns – war in Graz bis zuletzt unumstrittener Stammspieler auf der Außenverteidigerposition. Wir freuen uns sehr, dass wir ihn für den FC gewinnen konnten.“
Der auch auf der linken Seite einsetzbare Flügelspieler bringe „für sein junges Alter auf nationaler wie internationaler Ebene bereits reichlich Erfahrung mit“, fährt Keller fort, hebt zudem hervor: „Neben seinen fußballerischen Fähigkeiten zeichnet ihn vor allem eine starke Mentalität aus. Er ist ein Typ, der niemals aufgibt, und hat die große Ambition, den FC dabei zu unterstützen, schnellstmöglich in die Bundesliga zurückzukehren.“
In erster Linie habe ich hier unterschrieben, weil es ein richtig großer Verein in Deutschland ist – mit viel Tradition.
Jusuf Gazibegovic
Gazibegovic spielte mehr als vier Jahre für Graz, bestritt 177 Pflichtspiele – darunter in dieser Saison auch fünf in der Champions League. Österreich verlässt der gebürtige Salzburger und 21-fache bosnische Nationalspieler als Herbstmeister. Mit Sturm hätte er gute Chancen gehabt, das Double zu verteidigen. Gazibegovic entschied sich allerdings für den FC, und damit für den Aufstiegskampf in der 2. Bundesliga.
Gazibegovic kommt für die Herausforderung
„In erster Linie habe ich hier unterschrieben, weil es ein richtig großer Verein in Deutschland ist – mit viel Tradition“, erklärt er seinen Wechsel und schiebt nach: „Das mag ich einfach.“ Bei seiner Entscheidung pro Köln hätten „viele Faktoren eine Rolle gespielt“, sagt Gazibegovic und zählt auf: „Die Stadt, die für den Verein lebt. Der Trainer, der mich schon sehr lange kennt und mich schon als kleines Kind betreut hat. Und die Herausforderung: Ich will unbedingt mit dem FC in die Bundesliga aufsteigen. Ich kann es kaum erwarten, dass es losgeht.“
Vor seinem Wechsel nach Graz hatte Gazibegovic in Liefering unter FC-Trainer Gerhard Struber gespielt, davor auch schon im Nachwuchsbereich von Red Bull Salzburg. Nun kommt es zum Wiedersehen am Geißbockheim.








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