Neues BVB-Angebot für El Mala? Konkurrent steigt in Transfer-Poker ein

Der BVB wirbt weiter um Said El Mala. (Foto: IMAGO / Sven Simon)
Der BVB wirbt weiter um Said El Mala. (Foto: IMAGO / Sven Simon)

Steht Said El Mala am Freitag und Samstag für den 1. FC Köln im Testspiel gegen Real Sociedad auf dem Rasen? Im Hintergrund geht der Transfer-Poker um den 19-Jährigen weiter.

Borussia Dortmund gibt offenbar nicht auf, doch der 1. FC Köln scheint noch immer kein großes Interesse an den Angeboten des BVB zu haben. Wie die Bild berichtet, hat der FC eine weitere Offerte der Schwarz-Gelben für Said El Mala abgelehnt. Dieses Mal soll die Gesamtsumme inklusive Boni immerhin bei rund 45 Millionen Euro gelegen haben. Dennoch weiterhin zu wenig für die Geißböcke.

Der FC will bekanntlich mindestens 50 Millionen Euro für El Mala haben – nach GEISSBLOG-Informationen im Bestfall orientiert am einstigen Angebot des FC Brentford. Dieses hatte bei 45 Mio. Euro Fixsumme plus zehn Mio. Euro Boni (fünf davon realistisch) sowie einer Weiterverkaufsklausel gelegen. Ein solches Paket soll es weiterhin benötigen, um den Stürmer zu bekommen.

Dieser Transfer verändert den El-Mala-Poker

Das liegt auch daran, dass mittlerweile die zweite August-Woche begonnen hat und der FC im Gegensatz zum Brentford-Angebot im Juni deutlich weniger Zeit bliebe, um El Mala zu ersetzen und einen Nachfolger in das Team zu integrieren. Im Trainingslager in Kitzbühel war durchgesickert, dass der FC mit fortlaufender Zeit die geforderte Transfersumme erhöhen wolle, um die im Gegenzug steigenden Ausgaben für einen El-Mala-Nachfolger zu kompensieren.

Nach GEISSBLOG-Informationen hat der FC aber noch einen weiteren Faktor im Kopf: Denn RB Leipzig hat nun Yan Diomande verkauft und verfügt dank der rund 125 Mio. Euro Ablöse plus Boni über frisches Kapital. Bis zum Verkauf hatte es aus Leipzig geheißen, dass man El Mala zwar interessant finde, aber keine Chance auf einen Poker bestünde, solange es keine Entscheidung bei Diomande gebe.

So kann Leipzig bei El Mala mitbieten

Dies hat sich nun geändert, und so will Leipzig nun abwägen, ob für El Mala ein Angebot abgegeben wird. Sky berichtete zuletzt zwar, dass RB nicht bereit sei, eine Fixsumme von 50 Mio. Euro zu investieren. Diese ist laut FC aber auch nicht nötig. Diese kann knapp unter 50 Mio. Euro liegen, sofern realistische Boni sowie eine Weiterverkaufsbeteiligung ebenfalls Teil des Deals wären.

Auch deswegen, so heißt es, wollte Dortmund zuletzt das Tempo im Poker erhöhen, weil man bei der Borussia die RB-Konkurrenz fürchtet. Nun ist der Diomande-Transfer durch und RB kann sich wieder frei auf dem Transfermarkt bewegen. Für den FC bedeutet dies eine noch bessere Ausgangsposition: Mit dem BVB und RBL würden sich künftig zwei Top-Clubs der Bundesliga um El Mala streiten – und den Preis in die Höhe treiben.

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