Trotz Niederlage: Sbonias ist „sehr, sehr stolz auf die Jungs“

Emin Kujovic im Zweikampf mit Jonas Michelbrink (Foto: IMAGO / Herbertz)
Emin Kujovic im Zweikampf mit Jonas Michelbrink (Foto: IMAGO / Herbertz)

Die U21 des 1. FC Köln hat am Ostersonntag beim Tabellenführer MSV Duisburg mit 1:3 verloren. Dennoch fand Trainer Evangelos Sbonias nach dem Spiel lobende Worte für seine Mannschaft und vor allem für die ganz jungen Spieler.

Schon vor dem Anpfiff war klar: Diese Partie würde keine einfache Aufgabe für die Nachwuchs-Geißböcke werden. Der MSV Duisburg steht nicht umsonst an der Tabellenspitze. Vor der beeindruckenden Kulisse von 18.403 Zuschauern bot sich der U21 des 1. FC Köln die Möglichkeit, sich auf großer Bühne zu beweisen – und genau das taten sie mit viel Mut und Einsatz.

Sbonias-Lob für starke erste Hälfte

Der FC ging durch Marco Höger mit 1:0 in Führung und belohnte sich damit für eine starke erste Halbzeit. Mit diesem Zwischenstand ging es auch in die Pause. „Wie die Jungs das Ganze angegangen sind, wie mutig sie waren, wie sie sich Torchancen herausgespielt haben – das war in der ersten Halbzeit sehr, sehr gut“, lobte Trainer Evangelos Sbonias. Allerdings ließ sein Team die Chance liegen, direkt nachzulegen.

Stattdessen glich Duisburg direkt nach Wiederanpfiff in der 49. Minute aus und drehte die Partie mit dem 1:2 in der 56. Minute. Die Geißböcke fanden daraufhin nicht mehr richtig ins Spiel zurück und in der Nachspielzeit fiel schließlich das 1:3, das die Niederlage besiegelte.

Junge Talente im Fokus

Trotz der Niederlage nahm Trainer Sbonias viele positive Eindrücke aus Duisburg mit – vor allem im Hinblick auf die Entwicklung der jungen Spieler. Gleich sieben Akteure in der Startelf stammten aus der eigenen FC-Akademie. Auf der Bank fanden sich zudem mehrere U19-Spieler wieder, darunter Justin von der Hitz, Nick Zimmermann und Fayssal Harchaoui.

Mit Alessandro Blazic, Patrik Kristal und Etienne Borie standen zudem drei Spieler im Kader, die zwar inzwischen fest zur U21 gehören, altersbedingt aber noch für die U19 spielberechtigt wären. Vier dieser Talente – Kristal, Borie, von der Hitz und Harchaoui – kamen in Duisburg zum Einsatz.

„Sich austesten und schauen, wie weit sie sind“

„Wenn man das weiß, kann man die Leistung ein Stück weit besser einordnen“, erklärte Sbonias. Gerade für die jungen Akademiespieler sei es ein bedeutender Schritt gewesen, „so eine Chance gehabt zu haben, vor so einer Kulisse, gegen so eine Mannschaft, um sich auszutesten und zu schauen, wie weit sie schon sind.“ Daraus lasse sich viel mitnehmen für die individuelle Weiterentwicklung.

In der Regionalliga West stehen noch vier Spieltage aus. Tabellarisch ist die U21 im gesicherten Mittelfeld unterwegs. Für die jungen Talente könnte das die Chance bedeuten, sich in den verbleibenden Spielen noch einmal zu zeigen und auf weitere Einsätze und Spielzeit zu hoffen.

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