Der 1. FC Köln soll für die kommende Saison nicht nur Ragnar Ache auf dem Zettel haben. Auch ein Abwehrspieler aus der Bundesliga soll das Interesse des Zweitligisten geweckt haben. Ein Champions-League-Aspirant dürfte jedoch die bessere Karten haben.
Am Montagabend berichtete Florian Plettenberg bei Sky von einem Interesse des 1. FC Köln an Ragnar Ache. Demnach würden die Geißböcke die Ausstiegsklausel des Stürmers vom 1. FC Kaiserslautern im Falle des Aufstiegs gerne aktiveren (hier mehr dazu). Darüber hinaus verkündete der Transferexperte jedoch noch eine weitere Personalie, die mit dem FC in Verbindung stehen soll.
Demnach habe der Zweitligist auch ein Auge auf Bernardo vom VfL Bochum geworfen. Der flexibel einsetzbare Abwehrspieler wäre im Sommer ablösefrei, sofern der Club aus dem Ruhrgebiet absteigt. Im Falle des Klassenerhaltes würde sich der Vertrag des gelernten Innenverteidigers, der auch auf der linken Abwehrseite spielen kann, automatisch verlängern.
VfL bestätigt Bernardo-Abgang, Struber kennt ihn
Doch selbst dann wird der 29-Jährige den VfL verlassen. „Er will für sich den nächsten Schritt gehen und das müssen wir respektieren“, bestätigte Bochums Sportchef Dirk Dufner kürzlich gegenüber der WAZ. Der 1. FC Köln soll im Falle des eigenen Aufstiegs dabei Interesse an den Diensten des gebürtigen Brasilianers haben.
Dazu passt, dass FC-Trainer Gerhard Struber Bernardo bereits aus der Vergangenheit kennt. Als der Abwehrspieler im Winter 2016 aus Brasilien zu RB Salzburg wechselte, war Struber bei den Österreichern gerade Co-Trainer. Nach nur einer halben Saison zog es Bernardo dann allerdings schon wieder für sechs Millionen Euro zu RB Leipzig, ehe ihn die Sachsen zwei Jahre später für zehn Millionen Euro nach Brighton in die Premier League verkauften.
Frankfurt bekommt wohl den Zuschlag
Per Leihe ging es 2021 für Bernardo zurück nach Salzburg, ehe er 2023 für 600.000 Euro zum VfL Bochum wechselte. Insgesamt kommt 1,86 Meter große Verteidiger auf 90 Bundesliga- und 39 Premier-League-Spiele, verfügt also über ausreichend Erfahrung. Dass es den 29-Jährigen zur neuen Saison allerdings zum 1. FC Köln zieht, erscheint mehr als unwahrscheinlich.
Bernardo, so ist nicht nur von Dufner zu hören, würde in seiner Karriere gerne den nächsten Schritt machen und zukünftig international spielen. Da würde es kaum passen, dass der Innenverteidiger von einem möglichen Absteiger zu einem Aufsteiger wechseln würde. Darüber hinaus berichtet die Bildzeitung, dass sich Bernardo bereits mit Eintracht Frankfurt über einen Wechsel einig sein soll. Die Hessen könnten als aktuell Tabellendritter womöglich sogar mit der Champions League locken, mit großer Wahrscheinlichkeit aber in jedem Fall mit einem internationalen Wettbewerb. Dagegen hätte der 1. FC Köln wohl keine Chance.







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