Bei den Bundesliga-Frauen des 1. FC Köln steht ein Sommer der Veränderungen bevor. Nach einer schwierigen Saison laufen die Planungen für einen erfolgreichen Neustart bereits auf Hochtouren. Erste Personalentscheidungen deuten auf einen erneuten Kurswechsel hin.
Der Klassenerhalt ist geschafft, die letzten beiden Saisonspiele wurden gewonnen – dennoch herrscht beim 1. FC Köln keine wirkliche Zufriedenheit. Mit nur 14 Punkten aus der abgelaufenen Spielzeit bleiben die Ansprüche des Teams und der Verantwortlichen deutlich unerfüllt. Ein klarer Umbruch soll nun die Wende bringen.
Schon in den vergangenen Jahren gab es immer wieder personelle Veränderungen, die jedoch nicht die erhoffte Wirkung zeigten. Um in der kommenden Saison 2025/26 endlich sportlich voranzukommen, hat der Verein erste Maßnahmen eingeleitet. Die Weichen für eine erfolgreichere Zukunft sollen jetzt endlich gestellt werden.
Kaderplanung in vollem Gange
Vier Spielerinnen haben ihre Verträge bereits verlängert: Anna Gerhardt, Julia Schiffarth, und Dora Zeller bleiben den FC-Frauen bis 2027 erhalten. Martyna Wiankowska hat einen Arbeitsvertrag bis Juni 2026 unterschrieben.
Gleichzeitig wurden vier Neuzugänge verpflichtet, die frischen Wind und vor allem die dringend benötigte Qualität bringen sollen. Vom VfL Wolfsburg stoßen gleich zwei gestandene Spielerinnen zum Team: Marina Hegering, ehemalige Nationalspielerin, soll die Defensive stabilisieren, während Torhüterin Lisa Schmitz das Team auf ihrer Position verstärkt.
Junge Talente und Abschiede
Neben erfahrenen Kräften setzt der FC auch auf junge Talente. Merle Hokamp, U19-Nationalspielerin vom FSV Gütersloh, wird ebenfalls die Defensive unterstützen. Außerdem kommt Ella Touon vom österreichischen Club SKN St. Pölten und soll weitere Impulse in der Defensive setzen.
Doch jeder Umbruch bringt auch Abschiede mit sich: Sieben Spielerinnen wurden nach dem letzten Saisonspiel offiziell verabschiedet. Lotta Cordes, Nicole Billa, Lilith Schmidt, Jasmin Pal, Josefine Osigus, Janina Hechler und Alena Bienz verlassen die Mannschaft. Damit setzt der FC auch in diesem Sommer auf personelle Erneuerung.
Neustart mit Hoffnung auf sportlichen Erfolg
Ein weiterer Neuzugang könnte bald folgen: Laut kicker stehen die Geißböcke kurz vor der Verpflichtung von Pauline Bremer. Die ehemalige Nationalstürmerin wäre ein erfahrener Zugang für die Offensive – ein Bereich, in dem der FC in der vergangenen Saison große Schwierigkeiten hatte. Angesichts der geringen Torausbeute ist eine gezielte Verstärkung im Angriff ein wichtiger Schritt in der Kaderplanung.
Der Wunsch nach sportlicher Weiterentwicklung ist groß, ebenso wie die Hoffnung, dass der Umbruch dieses Mal greift. Kontinuität, Erfahrung und neue Impulse sollen das Team auf ein neues Niveau heben. Ob der Plan diesmal aufgeht, wird sich im Sommer zeigen.







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