FC-Profi verletzt sich beim Aufstieg: „Aber das ist mir scheißegal“

Dominique Heintz mit der Meisterschale. (Foto: GEISSBLOG)
Dominique Heintz mit der Meisterschale. (Foto: GEISSBLOG)

Dominique Heintz hat den Großteil das Aufstiegsspiels gegen den 1. FC Kaiserslautern auf der Bank verbracht. Der Innenverteidiger des 1. FC Köln musste aufgrund einer Muskelverletzung frühzeitig ausgewechselt werden. Doch das war ihm hinterher „scheißegal“.

Selten geriet eine Verletzung so zur Nebensache wie am Sonntag beim 1. FC Köln. Dominique Heintz, der schon unter der Woche aufgrund von muskulären Problem kürzergetreten war, musste gegen Kaiserslautern bereits nach 33 Minuten ausgewechselt werden. Sein linker Oberschenkel ließ ihn nicht mehr weitermachen.

„Ich glaube, dass es durch ist, dass ich einen Faserriss habe“, erklärte Heintz nach Abpfiff am Sky-Mikrofon und schob mitten im Jubeltrubel nach: „Aber das ist mir scheißegal, ist kein Problem.“ Ein Muskelfaserriss konnte seine Freude an diesem besonderen Tag zu null Prozent trüben.

Jubel-Sprint trotz Verletzung

Das war auch in der 87. Minute zu sehen. Nachdem Mark Uth zum 4:0-Endstand getroffen hatte, ließ es sich Heintz nicht nehmen, trotz Schmerzen zu seinem scheidenden Teamkollegen zu eilen. „Das musste noch mal gehen bei Marks letztem Spiel“, erklärte der 31-Jährige seinen Humpel-Sprint.

Dominique Heintz wurde am linken hinteren Oberschenkel behandelt und dann ausgewechselt. (Foto: GEISSBLOG)
Dominique Heintz wurde am linken hinteren Oberschenkel behandelt und dann ausgewechselt. (Foto: GEISSBLOG)

Die kölsche Meister-Euphorie war wohl die bestmögliche Medizin. Heintz spielte seine vierte Zweitliga-Saison – stieg zum ersten Mal auf. „Wir sind wieder da, wo wir hingehören, das haben wir uns verdient“, jubelte er über die Rückkehr in die Bundesliga samt Schale.

Heintz zum Vorbereitungsstart wieder „topfit“

Weder mit ihm auf dem Rasen noch nach seiner Auswechslung ließ der FC gegen Kaiserslautern etwas anbrennen. „Wir haben ein überragendes Spiel gemacht“, freute sich der gebürtige Pfälzer, der aus dem Nachwuchs der Roten Teufel stammt und 71 Pflichtspiele für die Profis bestritt. Wenn die Vorbereitung auf die Bundesliga startet, will Heintz dann wieder voll einsatzbereit sind. „Dann bin ich wieder topfit“, so sein Versprechen.

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