Erfolgreiche Ex-Kölner: Diese Spieler feiern Meisterschaften in ganz Europa

Jhon Córdoba feiert mit FK Krasnodar die russische Meisterschaft (Foto: IMAGO / SNA)
Jhon Córdoba feiert mit FK Krasnodar die russische Meisterschaft (Foto: IMAGO / SNA)

Der 1. FC Köln hat in dieser Saison nicht nur selbst den Aufstieg in die Bundesliga gefeiert – auch mehrere ehemalige FC-Spieler krönten ihre Spielzeit mit Meistertiteln bei ihren neuen Vereinen.

Der 1. FC Köln konnte in dieser Saison mit dem Gewinn der Zweitliga-Meisterschaft die sofortige Rückkehr in die Bundesliga feiern. Doch nicht nur in der Domstadt gab es Grund zur Freude: Auch mehrere ehemalige oder ausgeliehene Spieler des FC jubelten 2024/25 über nationale Titel.

Einige Akteure, die einst für den FC aufliefen, trugen entscheidend zum Meistererfolg ihrer neuen Teams bei. In Polen, Russland, der Türkei oder der Slowakei – der Kölner Einfluss war spürbar. Insbesondere ein Kölner Ex-Stürmer durfte feiern und erreichte mit seinem Club Historisches.

Meisterleistungen in Europa

Ismail Jakobs, zwischen 2012 und 2021 beim FC, wechselte nach einem Zwischenstopp in Monaco zu Galatasaray Istanbul. Dort kam der 25-Jährige in dieser Saison nur unregelmäßig auf der linken Seite zum Einsatz, weil er immer wieder mit Verletzung zu kämpfen hatte. Am Ende aber hatte auch er in 16 Einsätzen (zwei Vorlagen) seinen Anteil am Gewinn der türkischen Süper Lig.

Ein ehemaliger Publikumsliebling beim FC, Jhon Córdoba, durfte in Russland für FK Krasnodar jubeln – und wie. Nach seiner Zeit in Köln und einem Jahr bei Hertha BSC geht der bullige Angreifer seit inzwischen vier Jahren in der russischen Premier Liga auf Torejagd und feierte mit Krasnodar – auch dank seiner zwölf Tore und sieben Vorlagen – den ersten Meistertitel der Vereinsgeschichte.

Polnische und slowakische FC-Erfolge

Rasmus Carstensen steht offiziell beim FC unter Vertrag, konnte sich dort aber nicht durchsetzen. Im Januar 2025 wurde der dänische Rechtsverteidiger an Lech Posen verliehen und gewann keine fünf Monate später mit dem polnischen Traditionsverein prompt die Meisterschaft in der Ekstraklasa.

Auch Kevin Wimmer durfte jubeln: Der Innenverteidiger, der von 2012 bis 2015 mit dem Geißbock auf der Brust auflief, gewann mit Slovan Bratislava den slowakischen Meistertitel. Für den mittlerweile 32-jährigen Österreicher war es sogar die Titelverteidigung, nachdem Slovan bereits 2024 den Titel geholt hatte.

Die doppelten Titelträger

Jonas Urbig gehörte in der Hinrunde noch zu der Kölner Mannschaft, die sich kürzlich as Zweitliga-Meister durchsetzte. Im Winter wechselte der junge Torwart zum FC Bayern München und durfte sich am Ende auch über die Deutsche Meisterschaft mit den Münchnern freuen.

Auch Jusuf Gazibegovic war in in dieser Saison in gleich zwei erfolgreichen Mannschaften aktiv. Der Winterneuzugang der Geißböcke spielte in der Hinrunde noch für Sturm Graz. Die Mannschaft von Trainer Jürgen Säumel holte den Titel in der österreichischen Bundesliga. In der Rückrunde gehörte Gazibegovic zum FC-Kader, der den Wiederaufstieg perfekt machte.

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