Dejan Ljubicics Wechsel zu Dinamo Zagreb soll längst fix sein. Dennoch macht der Mittelfeldspieler, der den 1. FC Köln nach vier Jahren verlässt, weiterhin ein Geheimnis aus seiner Zukunftsplanung.
Die erhoffte doppelte Party blieb aus. Nach dem Titelgewinn mit dem 1. FC Köln, zu dem er in den finalen beiden Partien unter Friedhelm Funkel nicht mehr hatte beitragen dürfen, hätte sich Dejan Ljubicic gewiss auch über eine Last-Minute-Meisterschaft von Dinamo Zagreb gefreut.
Schließlich gilt der kroatische Rekordchampion seit Wochen als der künftige Club des Österreichers und die Meisterschaft wäre gleichbedeutend mit der Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation gewesen. Doch Dinamo musste sich denkbar knapp dem HNK Rijeka geschlagen geben. Bei Punkt- und Torgleichheit entschied letztlich der direkte Vergleich und schob Zagreb auf Rang zwei.
Ljubicic: „Was mit mir passiert, wird man sehen“
Als Vizemeister geht Dinamo nun immerhin in der Europa League an den Start. Mit Ljubicic? Nach dem Saisonabschluss mit dem FC soll der Mittelfeld-Allrounder nach Kroatien gereist sein, am 28. Mai soll er bei seinem neuen Arbeitgeber bereits unterschrieben haben – doch eine Vollzugsmeldung gab es bislang nicht.
Am vergangenen Wochenende stattete Ljubicic nun seinem Heimatclub Rapid Wien, von dem er 2021 ablösefrei nach Köln gewechselt war, einen Besuch ab und sprach am Rande der Partie bei Sky. Bezüglich Dinamo Zagreb erklärte er lediglich: „Das ist ein Verein, mit dem ich in Kontakt stehe.“
Der Club hat solch eine Wucht – erst, wenn man das Köln-Trikot anhat, weiß man, wo man spielt.
Dejan Ljubicic
Dann probierte der 27-Jährige umgehend, das Thema zu wechseln. Er sei im Urlaub und freue sich, seine Familie wiederzusehen. „Für mich ist es wichtig, ein bisschen vom Fußball abzuschalten“, sagte Ljubicic, ergänzte noch: „Was mit mir passiert, wird man sehen.“ Der 122-fache FC-Profi lässt also weiterhin rätseln, was seine Zukunft angeht. Wobei alles andere als ein Wechsel nach Zagreb arg überraschen würde.
Warme Abschiedsworte für den 1. FC Köln
Offiziell verkündet ist bislang nur sein Abschied aus Köln. „Die ersten zwei Jahre beim FC waren wunderbar. Ich habe mit dem FC im Europacup gespielt und sehr viele Freunde kennengelernt. Der Club hat solch eine Wucht – erst, wenn man das Köln-Trikot anhat, weiß man, wo man spielt“, schwärmte Ljubicic bei Sky.
Er könne „nur Positives“ über den FC berichten und spüre natürlich auch ein wenig Wehmut, doch sein Weg bei den Geißböcken sei nach vier Jahren zu Ende. „Ich habe mich für einen neuen Verein entschieden“, sagte Ljubicic, wollte diesen Verein allerdings partout nicht nennen.








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