Dank Kwasniok: Transfer-Chance für den FC bei U-Nationalspieler?

Aaron Zehnter ist ein Kandidat beim 1. FC Köln.(Foto: IMAGO / Nordphoto)
Aaron Zehnter ist ein Kandidat beim 1. FC Köln.(Foto: IMAGO / Nordphoto)

Der 1. FC Köln und der SC Paderborn haben bald womöglich erneut Verhandlungsbedarf: Aaron Zehnter könnte gemeinsam mit Lukas Kwasniok ans Geißbockheim wechseln.

Es geht nicht immer gut, wenn Spieler ihrem bisherigen Trainer zu einem neuen Verein folgen. Doch dem 1. FC Köln könnte sich nach der Vertragsunterschrift von Lukas Kwasniok (nur noch die Verkündung steht aus) die Chance auf die Verpflichtung eines großen Talents bieten. Laut der Kölnischen Rundschau sollen die Geißböcke mit Aaron Zehnter in Kontakt stehen. Nach GEISSBLOG-Informationen liegt allerdings noch kein schriftliches Angebot vor.

Der 20-Jährige schaffte beim SC Paderborn unter Kwasniok den Sprung zum Zweitliga-Leistungsträger, nachdem er zuvor nur für die Zweitvertretung des FC Augsburg in der Regionalliga gespielt hatte. In der vergangenen Saison bereitete Zehnter zwölf Tore vor, traf dreimal selbst.

Marktwert in die Höhe geschossen

Seit seinem Wechsel zu den Ostwestfalen im Januar 2024 hat sich der Marktwert des U20-Nationalspielers, der auf dem linken Flügel flexibel einsetzbar ist, mehr als verfünfzehnfacht – von 300.000 Euro auf fünf Millionen Euro. In dieser Größenordnung liegt wohl auch die Ablöse, die sich Paderborn vorstellt.

Zehnter gilt auf seiner Position nicht nur als einer der vielversprechendsten Akteure im deutschen Fußball, sondern auch als äußerst umworben. In den vergangenen Wochen wurde ihm bereits eine Einigung mit Borussia Mönchengladbach nachgesagt, auch Werder Bremen und der FSV Mainz 05 sollen Interesse signalisieren.

Zehnter als Ersatz für Finkgräfe?

Grätscht der FC mithilfe von Kwasniok nun dazwischen? Das Westfalen-Blatt hält es durchaus für realistisch, dass die Trainer-Karte stechen könnte. Zehnter und Kwasniok schätzen sich gegenseitig.

Bleibt die Frage, ob der FC nach den Verpflichtungen von Ragnar Ache und Isak Johannesson für solch ein Vorhaben überhaupt noch genug Geld in der Transferkasse hätte. Sollte Max Finkgräfe tatsächlich wechseln, neuerdings wird der TSG Hoffenheim großes Interesse nachgesagt (der GEISSBLOG berichtete), wäre die Verpflichtung Zehnters wohl zu stemmen. Schließlich dürfte auch Finkgräfe drei bis fünf Millionen Euro einbringen.

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