Besfort Zeneli gehörte zu den ersten Spielern, die in diesem Transfersommer beim 1. FC Köln gehandelt wurden. Der Schwede berichtet nun von einem großen Interesse anderer Clubs, liebäugelt aber mit einem Verbleib bei seinem aktuellen Verein.
„Sieben, acht Vereine“ seien es, die sich nach ihm erkundigt hätten, verriet Besfort Zeneli zuletzt im Gespräch mit Sportbladet. Der Mittelfeldspieler, nach dem auch der 1. FC Köln seine Fühler ausgestreckt haben soll, befindet sich derzeit bei der schwedischen Nationalmannschaft und sprach zwischen den Länderspielen in Ungarn und gegen Algerien über seine Zukunft.
Eigentlich hatte Zeneli, der noch bis 2028 beim schwedischen Erstligisten IF Elfsborg unter Vertrag steht, angekündigt, sich vor der Reise zur Nationalmannschaft mit seinem Berater auszutauschen (der GEISSBLOG berichtete). Doch dann blieb zu wenig Zeit für die Zukunftsplanung und nun spielt Zeneli auf Zeit: „Der Sommer ist lang. Ich habe es nicht eilig, eine Entscheidung zu treffen.“
Zeneli träumt von der Meisterschaft
Vielmehr klingt er danach, als würde er einen Verbleib bei Elfsborg, derzeit Tabellendritter der Allsvenskan, bevorzugen. Er habe „nicht unbedingt das Gefühl, dass ich diesen Sommer gehen muss“. Mit Elfsborg, wo auch sein älterer Bruder Arbër spielt, will Zeneli nach dem Titel greifen: „Mein Traum war es schon immer, mit Elfsborg die schwedische Meisterschaft zu gewinnen, und jetzt bekomme ich vielleicht die Chance dazu, gemeinsam mit meinem Bruder. Das zählt.“ Deswegen sei die Entscheidung über seine Zukunft „keine leichte“.
Ohnehin ist es fraglich, ob Zeneli noch zu den Transferzielen des FC gehört. Zwar sollen die Geißböcke den 22-Jährigen mehrfach beobachtet haben, doch mit Isak Johannesson hat der Bundesliga-Aufsteiger bereits einen spielstarken Neuzugang fürs zentrale Mittelfeld geholt, der als A-Lösung angedacht ist. So könnte sich das Interesse an Zeneli vorerst zerschlagen haben.
Torunarigha wechselt zum HSV
Definitiv zerschlagen hat sich derweil eine ablösefreie Verpflichtung von Jordan Torunarigha. Der Ex-Herthaner, der zuletzt in Belgien für KAA Gent spielte, schließt sich wie erwartet dem Hamburger SV an. Laut Sky wird Torunarigha diese Woche zum Medizincheck erwartet. Der HSV soll Köln, Anderlecht und Marseille ausgestochen haben.








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