Jörn Stobbe, Dr. Ulf Sobek und Dr. Jörg Alvermann werden vom Mitgliederrat als neuer Vorstand des 1. FC Köln vorgeschlagen. Seine Entscheidung für dieses Trio hat das Gremium in einem Newsletter an die Mitglieder begründet.
Seit letzter Nacht ist klar: Jörn Stobbe als Präsident sowie Ulf Sobek und Jörg Alvermann als Vizepräsidenten sollen ab Herbst den Vorstand des 1. FC Köln bilden. Zumindest wenn es nach dem Mitgliederrat geht, der gemäß §18.3 der Satzung ein Team zur Wahl vorschlagen darf (der GEISSBLOG berichtete).
Bekanntlich kämpfen auch andere Trios um die Macht, sammeln bereits die dafür notwendigen 4.5000 Unterschriften. Warum Stobbe, Sobek und Alvermann die Richtigen sein sollen, hat der Mitgliederrat am Mittwoch in einem Newsletter erläutert.
„Hohes Engagement“ bei der Suche
„Wir wissen um unsere Verantwortung, denn es geht um nicht weniger, als die bestmögliche Zusammensetzung für die Führung unseres Vereins zu finden, die den Herausforderungen der kommenden Jahre gewachsen ist und die Werte des 1. FC Köln verkörpert“, schreibt das Gremium an die FC-Mitglieder.
Man habe sich dieser Aufgabe ab Januar „mit hohem Engagement gewidmet“, zahlreiche Gespräche mit Einzelkandidaten und Trios geführt. Das gefundene Team vereine „sowohl fachliche Kompetenz als auch Leidenschaft für den FC“, könne „sowohl die sportliche als auch die soziale sowie strukturelle Zukunft des Vereins aktiv gestalten“.

Jörn Stobbe bringe „jahrelange Erfahrung in den FC-Gremien mit“, sei als Immobilienmanager „eine Top-Führungspersönlichkeit mit ausgewiesener Kompetenz in Wirtschaft, Sport und Politik“. Weiterhin heißt es zu dem 59-Jährigen: „Mit seiner tiefgreifenden Finanz- und Immobilienexpertise steht er für strukturelle Klarheit und wirtschaftliche Verlässlichkeit auf höchster Ebene – insbesondere bei wichtigen Zukunftsprojekten wie dem Geißbockheim.“

Ulf Sobek sei „herausragend im Profi-Fußball vernetzt“, bringe „sportliche Exzellenz und strategische Weitsicht ins Team FC“. Der 53-Jährige sei nicht nur ein „hochqualifizierter Sportwissenschaftler“, sondern auch Diplom-Sportmanager, zertifizierter Fußball-Manager, DFB-Referent und -Trainer, zählt das Gremium auf.

Jörg Alvermann, ein „renommierter Fachanwalt“ für Sportrecht und Steuerrecht mit den Spezialgebieten Vereins- und Gemeinnützigkeitsrecht, sei „ein bundesweit gefragter Experte, der in über 25 Berufsjahren unzählige Vereine beraten hat“. Alvermann stehe für „rechtliche Integrität und Sportkompetenz, die dem FC künftig Sicherheit und Orientierung bietet“.
Mitgliederrat begrüßt weitere Kandidaturen
Der Mitgliederrat ist sich „sicher, dass dieses Team die Zukunft des 1. FC Köln erfolgreich und im Sinne aller Mitglieder gestalten kann“, bedankt sich aber auch bei allen weiteren Kandidaten, „die sich für den FC engagieren wollten und viel Zeit und Mühe investiert haben, um sich vorzustellen“.
Man begrüße es darüber hinaus „ausdrücklich, dass unsere Satzung auch alternative Kandidaturen zulässt“, heißt im Newsletter abschließend: „Es wäre ein starker Ausdruck von Vereinsdemokratie, wenn die Mitglieder auf der Versammlung zwischen mehreren Teams wählen können – und sich am Ende das Team durchsetzt, das Euch am meisten überzeugt.“








Hier kannst du über den 1. FC Köln diskutieren und dich mit anderen Usern austauschen. Bitte beachte dabei die Spielregeln in unserer Netiquette! Du findest sie hier und kannst sie jederzeit nachlesen. Viel Spaß!