FC-Boss: „Genau der richtige Schritt“ für El Mala – kommt Skhiri doch?

FC-Präsident Jörn Stobbe im Gespräch mit Thomas Kessler. (Foto: IMAGO / Jan Huebner)
FC-Präsident Jörn Stobbe im Gespräch mit Thomas Kessler. (Foto: IMAGO / Jan Huebner)

Auf das Ende des El-Mala-Pokers sollen beim 1. FC Köln die nächsten Kader-Entscheidungen folgen: Die Leihen von Thijs Dallinga und Mikey Moore stehen bevor. Und offenbar bleibt auch Ellyes Skhiri ein Thema.

Jörn Stobbe ist überzeugt: Es waren zwei gute Nachrichten, die den 1. FC Köln am Freitagmittag erreichten. Einerseits das Urteil des Oberverwaltungsgerichts (OVG), das den Bebauungsplan zur Erweiterung des Geißbockheims für rechtmäßig erklärte (der GEISSBLOG berichtete). Und andererseits die Tatsache, dass Borussia Dortmund aus dem Poker um Said El Mala aussteigt.

Ob es letztlich 50, 55 oder noch mehr Millionen gewesen wären, die der FC in seinen Kader hätte stecken können – Stobbe begrüßt El Malas Verbleib in Köln, von dem die Verantwortlichen intern schon in den vergangenen Wochen ausgegangen sind. „Wenn Said nächstes Jahr bei uns spielt, freue ich mich riesig. Das wäre großartig“, sagte der 60-Jährige in einer Medienrunde zum OVG-Urteil (ein ausführlicher Bericht des GEISSBLOG folgt).

Dallinga im Anflug, Moore soll folgen

Zwar soll sich El Mala mit dem BVB bereits über einen Fünfjahresvertrag inklusive erheblicher Gehaltssteigerung im Vergleich zu seinem Kölner Salär einig gewesen sein, doch Stobbe ist sich sicher, dass sowohl der Spieler als auch der Club von einem Verbleib profitieren werden: „Ich glaube, das wäre genau der richtige Schritt für die Familie und den FC.“

Weitere positive Nachrichten in Sachen Kaderplanung sollen folgen. Nur noch eine Frage der Zeit ist die Verpflichtung von Thijs Dallinga, dessen Leihe von Sky als perfekt gemeldet wird. Demzufolge stehen lediglich noch der Medizincheck und die Vertragsunterschrift aus. Eine grundsätzliche Einigung mit dem niederländischen Stürmer und dessen Club Bologna hatte der FC nach GEISSBLOG-Informationen bereits in den vergangenen Tagen erzielt. Es fehlte nur noch Bolognas Freigabe, den 26-Jährigen nach Köln reisen zu lassen. Diese ist nun offenbar erfolgt.

Auch bei Mikey Moore herrscht Einigkeit mit dem Spieler und den Tottenham Hotspur über eine Leihe. Ebenfalls fehlte zuletzt noch die Freigabe des Clubs für die Abreise zum Medizincheck, die wohl weiterhin aussteht. Wie Bologna geht es Tottenham darum, zunächst für personellen Nachschub zu sorgen – die Italiener waren offenbar schneller.

Weiterhin Gespräche mit Skhiri?

Die Verstärkungen für die Offensive sind also praktisch klar, nach einem Sechser wird aber nach wie vor mit Hochdruck gesucht. Und neben Union Berlins Rani Khedira wird wohl auch Ellyes Skhiri wieder zu einem Thema. Während des Trainingslagers in Kitzbühel hatte der Kicker gemeldet, dass es zu keiner Rückkehr des Tunesiers kommen wird. Aus Frankfurt ist nun etwas anderes zu vernehmen.

So berichtet die Bild, dass sich der FC und Eintracht Frankfurt weiterhin einig sind. Einzig Skhiris Gehaltsvorstellungen sollen einem Wechsel nach Köln im Weg stehen – soweit nichts Neues. Doch offenbar wird im Hintergrund noch immer verhandelt. Die Geißböcke sollen ein Jahresgehalt von 1,5 Millionen Euro bieten, Skhiri fordert eine Zwei vor dem Komma.

Ob es zu einer Einigung kommt, ist wohl nach wie vor für beide Seiten auch eine Frage der Alternativen. Der FC war mit seiner Sechser-Suche bislang nicht erfolgreich, blitzte unter anderem bei Wolfsburgs Vinícius Souza ab. Und Skhiri wurde zwar mit einigen Clubs, darunter der FC Sevilla, in Verbindung gebracht, ist aber weiterhin ein freigestellter Frankfurter.

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