Nach fünf intensiven Tagen Trainingslager in Hennef hat die U21 des 1. FC Köln ihr abschließendes Testspiel gegen Eintracht Trier mit 0:1 verloren.
Aus der Sportschule Hennef berichtet Juline Mittag
Am letzten Tag eines intensiven viertägigen Trainingslagers in der Sportschule Hennef stand für die U21 des 1. FC Köln ein abschließender Härtetest gegen Eintracht Trier auf dem Programm. Bei strahlendem Sonnenschein und vor rund 100 Zuschauern merkte man den Geißböcken die Strapazen der vergangenen Tage an. Die nötige Frische fehlte in einigen Situationen, was sich letztlich auch im Ergebnis widerspiegelte.
Tore und Highlights
1. Halbzeit: Die Anfangsphase gehörte den Geißböcken, die trotz schwerer Beine engagiert in die Partie starteten. Mit zunehmender Spielzeit übernahm jedoch Eintracht Trier mehr Ballbesitz. Torgefahr blieb auf beiden Seiten zunächst Mangelware. Die beste Gelegenheit für den FC hatte Nilas Yacobi, der aus rund elf Metern erstmals ernsthaft abschloss. Triers Keeper parierte jedoch im rechten unteren Eck. Im Gegenzug kam auch Trier zu seiner ersten Chance, doch FC-Torhüter Tobias Trautner war zur Stelle. Bis zur Pause blieb es bei einem weitgehend ereignisarmen Spiel, in dem die Kölner Defensive stabil stand.
65. Minute: Der FC kam besser aus der Pause und gab direkt Gas. Youssoupha Niang eroberte den Ball, setzte sich auf der linken Seite durch und legte perfekt auf Luiz Labenz ab. Der stand frei vor dem Tor, schoss aber daran vorbei. Kurz darauf leitete Labenz einen Angriff ein und bediente diesmal Niang, dessen Schuss zur Ecke abgeblockt wurde. Auch der darauffolgende Eckball sorgte für Gefahr, ein Treffer blieb jedoch aus..
71. Minute: In der 71. Minute dann der überraschende Rückschlag: Nach dem ersten nennenswerten Eintracht-Angriff im zweiten Durchgang prallte der Ball mehrmals unkontrolliert im Strafraum herum, bis ein Trierer Angreifer aus dem Gewühl heraus den Ball zum 0:1 ins Netz hämmerte. FC-Keeper Luis Hauer lag bereits am Boden und war chancenlos.
85. Minute: Der FC bäumte sich in der Schlussphase noch einmal auf. In der 85. Minute hatte Niang die große Ausgleichschance, nachdem er sich im Mittelfeld durchgesetzt hatte, doch der gegnerische Torhüter blieb erneut Sieger im Eins-gegen-Eins. Kurz vor Schluss verpasste Marvin Ajani per Kopf nur knapp den linken Winkel. In der Nachspielzeit verhinderte er mit einer starken Grätsche sogar noch das mögliche 0:2.
Personal
So spielte der FC: Trautner (46. Hauer) – Krautkrämer (46. Saliger), Dabrowski (46. Ajani), Özkan (46. Zimmermann), Lippert (46. Spitali) – Kristal (71. Harchaoui), Dürholtz (46. Elyazidi) – Süne (46. Labenz), Yacobi (46. Borie), Toure (46. Onouha) – Pinto (46. Niang)
Fazit
Nach vier intensiven Trainingstagen fehlte der U21 des FC am Ende die nötige Frische und Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Trotz ordentlicher Leistung und viel Einsatz konnte die Mannschaft den Trainingslagerabschluss nicht mit einem Sieg krönen. Eintracht Trier nutzte eine ihrer wenigen Chancen dagegen eiskalt. So blieb es beim knappen 0:1für die Eintracht.
Das sagt Trainer Evangelos Sbonias
„Man muss das in den Kontext setzen zu der Trainingswoche im Trainingslager und das war schon sehr sehr kräftezehrend, vor allem mit den Temperaturen mussten wir schon hart kämpfen. Deshalb waren die Jungs nicht ganz frisch und das hat man in dem Spiel gesehen. In der ersten Halbzeit war es so, dass wir nicht ganz so gut ins Pressing reinkommen, wie wir uns das gewünscht haben, weil da ein paar Abläufe nicht gestimmt haben.
Die zweite Halbzeit war es deutlich besser – auch von der Positionierung. Das ist dann das alte Lied: Wir haben drei, vier Situationen, wo wir ein Tor machen müssen, kriegen dann eins hinten und verlieren das Spiel 1:0. Das ist auch ein gutes Learning für die Jungs in der Phase, wo wir jetzt gerade sind.
Im Kontext des Trainingslagers und im Kontext, was wir die Woche hier gemacht haben, bei den Temperaturen, bin ich zufrieden mit der Mannschaft und wo wir momentan stehen. Jetzt geht es darum, dann in den nächsten drei Wochen wirklich nochmal an den Feinheiten zu arbeiten, an Abläufe, an Automatismen.“







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