Isak Johannesson ist in diesem Sommer einen überraschenden Weg gegangen: Ausgerechnet von Fortuna Düsseldorf hat sich der Isländer dem 1. FC Köln angeschlossen. Am Dienstag sprach der Kölner Neuzugang nach dem Training über…
…seine ersten Eindrücke beim 1. FC Köln: „Die Leute hier sind sehr nett. Ich fühle mich sehr wohl hier, die Menschen helfen mir, mich gut einzufinden. Die Kultur hier ist ähnlich wie in Düsseldorf, ich bin ja nicht weit weggezogen. Die ersten Tage in Köln haben meiner Freundin und mir sehr gut hier gefallen.“
…möglichen Druck wegen der hohen Ablösesumme, die der FC gezahlt hat: „Ich spüre keinen Druck. Ich bin ein junger Kerl, ich will einfach Fußball spielen. Im Mittelfeld haben wir viele gute Jungs. Im Moment spiele ich viel mit Denis Huseinbasic, in den nächsten Tagen stößt dann noch Eric Martel dazu. Ich will einfach das Beste für den 1. FC Köln.“
…seine Lieblingsposition: „Auf der Acht oder Sechs spiele ich am liebsten. Ich fühle mich aber auf allen Positionen im Mittelfeld wohl. Selbst wenn mich der Trainer auf der Außenverteidigerposition aufstellen würde, würde ich 100 Prozent geben.“
Johannessons Ziele für die erste Saison
…die Unterschiede zwischen erster und zweiter Liga: „Einfach alles: das Tempo, die Fans, das Spiel mit und gegen den Ball. Alles ist einfach etwas größer. Deswegen wollte ich hierher kommen und mich als Spieler weiterentwickeln.“
…seine Ziele: „Wir wollen von Tag zu Tag besser werden. Dieser Verein gehört in die Bundesliga, jetzt wollen wir uns in der nächsten Saison etablieren. Wir werden von Spiel zu Spiel schauen und den Fans zeigen, dass wir ein gutes Bundesliga-Team sein können. Ich selbst will dem Team auf und neben dem Platz so gut ich kann helfen und mich selbst als Bundesliga-Spieler etablieren. Es wird in der ersten Saison sicherlich Höhen und Tiefen geben. Im ersten Jahr geht es immer darum, sich an Dinge zu gewöhnen.“
Neuzugang hat „keine Eile“
…Trainer Lukas Kwasniok: „Ich mag seine Art, Fußball zu denken. Er lässt gerne mit viel Ballbesitz spielen, das passt zu meinen Qualitäten. Ich habe in den ersten Tagen schon viel auf dem Platz und von den Video-Analysen gelernt. Ich freue mich darauf, mit ihm zusammenzuarbeiten.“
…sein Vorbild: „Mein Vater war auch Profi-Fußballer, in England und Spanien. Deswegen habe ich lange Zeit zu ihm aufgeschaut. Er hat mir viel mit der Mentalität geholfen, es auf Profi-Niveau zu schaffen.“
…seinen Vertrag bis 2030: „Ich würde gerne sehr lange hier bleiben. Das Stadion, das Trainingsgelände, die Stadt und Jungs: Alles ist wirklich schön hier. Ich habe keine Eile und will dem FC für viele Jahre helfen.“
…Düsseldorf oder Köln als schönere Stadt: „Jetzt würde ich natürlich Köln sagen (lacht). Aber ich brauche ein paar Wochen mehr, um alles zu erkunden. Ich habe schon ein paar Restaurants ausprobiert, die die Jungs mir empfohlen haben.“








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