Trainierte mit den Profis: U21-Stürmer ohne Chance – weitere Abgänge möglich

Joao Pinto im Testspiel der Profis des 1. FC Köln gegen Groningen. (Foto: Bucco)
Joao Pinto im Testspiel der Profis des 1. FC Köln gegen Groningen. (Foto: Bucco)

Der große Umbruch bei der U21 des 1. FC Köln hat vorerst negative Folgen. Die Mannschaft liegt nach fünf Spieltagen auf dem letzten Tabellenplatz. Ein Stürmer ist dabei aktuell außen vor – und könnte den Verein wie andere Spieler noch verlassen.

Im vergangenen Herbst hatte sich João Pinto während der Länderspielpause noch bei den Profis des 1. FC Köln zeigen dürfen. Im Testspiel gegen den SV Bergisch Gladbach traf der Stürmer sogar zum zwischenzeitlichen 4:0, auch gegen Groningen war er mit dabei. Pinto kam Sommer 2023 aus dem Nachwuchs des VfL Wolfsburg ans Geißbockheim und hatte in der U21 seine ersten Schritte im Herrenbereich gehen sollen. Langfristig beim Bundesliga-Team des FC ankommen wird der Portugiese mit dem berühmten Namen aber wohl nicht.

Denn selbst in der Regionalliga-Mannschaft von Evangelos Sbonias hat es der Angreifer derzeit schwer. Obwohl die U21 nach fünf Spieltagen mit nur drei Punkten auf dem letzten Tabellenplatz liegt, ist Pinto derzeit chancenlos im Kader. „Er ist im Hintertreffen“, sagte Sbonias im Gespräch mit dem GEISSBLOG. Der Trainer hatte den 21-Jährigen bislang noch in keinem einzigen Saisonspiel für den Kader nominiert.

Pinto wird Wechsel nahegelegt

Ähnlich wie die Profis hat auch die U21 einen großen Umbruch hinter sich. Elf externe Neuzugänge hat die Sbonias-Truppe nach der ebenfalls abgesessenen Transfersperre in diesem Sommer vorgestellt. „Wir haben einen großen Kader, haben das Team neu strukturiert“, erklärte der Trainer.

Pinto kommt dabei in 55 Pflichtspielen für die Regionalliga-Mannschaft auf zehn Tore und eine Vorlage. Viele weitere werden aber wohl nicht mehr hinzukommen. „Er war ja jetzt schon zwei Jahre bei uns, da tut sich vielleicht noch etwas. Wir haben mit ihm über seine Situation gesprochen“, ließ Sbonias einen möglichen Abgang des Stürmers noch in diesem Sommer durchblicken. Der Vertrag des Spielers läuft eigentlich noch bis Ende Juni 2026.

Kujovic sucht weiter nach Leih-Club

Überhaupt zählt das Kölner Aufgebot derzeit 32 Spieler – viel zu viel für einen geordneten Trainingsalltag. Entsprechen könnte sich „schon noch etwas tun auf der Abgabeseite“, kündigte Sbonias an. Auch Emin Kujovic gehört dabei zu den Kandidaten. Der Sechser hatte im Sommer seinen Vertrag beim FC langfristig verlängert. Allerdings mit der Überlegung, per Leihe Spielpraxis auf einem höheren Niveau zu sammeln. Bislang gibt es jedoch in der Personalie ähnlich wie bei Neo Telle keinen neuen Stand.

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