„Keine Wehwehchen“, aber „positive Vibes“: FC bereit fürs Highlight

Lukas Kwasniok und der 1. FC Köln sind bereit für den HSV. (Foto: Bucco)
Lukas Kwasniok und der 1. FC Köln sind bereit für den HSV. (Foto: Bucco)

Keine Veränderungen im Kader: Dem 1. FC Köln steht gegen den Hamburger SV wohl dasselbe Personal wie gegen den FC Bayern München zur Verfügung. Laut Lukas Kwasniok empfängt man den Mitaufsteiger mit „guten Vibes“.

Nach den bitteren, teils dramatischen Niederlagen gegen Borussia Dortmund und Bayern München läuft beim 1. FC Köln die Vorbereitung auf das eigentliche Highlight dieser Woche. Schließlich hatte Trainer Lukas Kwasniok den Fokus der Geißböcke bereits im Vorfeld der beiden Kracher-Duelle auf die Begegnungen mit Augsburg (1:1), Hamburg und Gladbach gelegt. Am Sonntag (15.30 Uhr) ist es nun das Heimspiel gegen den HSV, das die englische Woche abschließt.

Trübsal bläst man am Geißbockheim nach den erwartbaren Pleiten und der schlimmen Verletzung von Timo Hübers keineswegs. Zum einen konnte Kwasniok nach dem Training am Donnerstag berichten, dass diese kräftezehrende Woche keine weiteren Ausfälle zutage gefördert hat. Es gebe „keine Verletzten und keine Wehwehchen“ zu vermelden, erklärte der Kölner Coach, wenngleich er nachschob: „Die Jungs sind heute noch nicht bei 100 Prozent, aber wir spielen ja erst am Sonntag.“

Van den Berg bei der Mannschaft

Rav van den Berg wird dann natürlich noch keine Option sein, doch immerhin trainierte er am Donnerstag erstmals nach seiner Schultereckgelenksprengung wieder mit seinen Teamkollegen. Zweikämpfe kann der Niederländer noch nicht bestreiten, doch dahingehend bestand beim Fußballtennis auch keine Gefahr.

Darüber hinaus zeigte sich Kwasniok auch aufgrund der jüngsten Leistungen positiv gestimmt. Man nehme aus den Spielen gegen den BVB und Bayern zwar zwei Niederlagen mit, das sei aber nur „der eine Teil der Wahrheit“, so der FC-Trainer, der ausführte: „Es war bei jedem Spiel so, dass wir mit dem Prozess im Einklang waren.“

1. FC Köln will die Lücke schließen

Kwasniok registriert bei seinem Team eine stetige Steigerung: „Wir haben gesehen, dass wir den Besten Paroli bieten können, zumindest temporär.“ Nun versuche man eben, „die Lücke durch gute Arbeit nach und nach zu schließen“.

Die bereits vorhandene Entwicklung sorge für „sehr viele positive Vibes“, denn: „In Kernelementen, wo wir in der Vergangenheit nicht so gut waren, haben wir gegen die Bayern unter Beweis gestellt, dass wir es können.“ Kwasnioks Beispiele: „Wir waren extrem gefährlich bei Standards und im Spiel auf den zweiten Ball. Das hat die Bayern gestresst und gibt uns ein gutes Gefühl.“ Gegen den HSV sollen zum guten Gefühl auch wieder Punkte hinzukommen.

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