Länderspielpause in der Bundesliga – Showdown in der WM-Qualifikation. Drei Profis des 1. FC Köln kämpfen mit ihren Nationalmannschaften um die Turnier-Teilnahme. Vier weitere FC-Spieler haben vergeblich auf eine Nominierung gewartet.
Folgt auf den Derby-Dämpfer nun WM-Euphorie? Für Jakub Kaminski, Isak Johannesson und Debütant Said El Mala geht es in den kommenden Tagen um die Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko. Die letzten Quali-Spiele entscheiden über die direkte Teilnahme, die Playoffs und das bittere Aus.
Während der erstmals nominierte El Mala mit dem deutschen Team in Luxemburg (14. November) und gegen die Slowakei (17. November) die Tabellenführung in Gruppe A verteidigen muss, könnte es für Kaminski und Johannesson jeweils in die Playoffs gehen.
Polen fordert die Niederlande
Kaminskis Polen stehen in Gruppe G auf Platz zwei, drei Punkte hinter Spitzenreiter Niederlande. Die Auswahl um Kapitän Robert Lewandowski trifft bei den abschließenden Partien zunächst auf die Niederlande (14. November) und reist dann zu Schlusslicht Malta (17. November).
Da das Torverhältnis vor dem direkten Vergleich zählt und die Polen hier aktuell 13 Treffer Rückstand auf die Holländer haben, würde wohl selbst ein Erfolg gegen das Spitzenteam nicht mehr für Platz eins und die direkte Qualifikation reichen. Auf der anderen Seite dürfte Rang zwei, der zur Teilnahme an den Playoffs berechtigt, kaum noch in Gefahr geraten. Verfolger Finnland hat drei Zähler und elf Tore Rückstand auf Polen.
Schafft es Johannesson noch in die Playoffs?
Für Johannesson und Island geht es darum, den zweiten Platz in Gruppe D zu erobern. Es warten zwei Auswärtsspiele gegen Aserbaidschan (13. November) und die Ukraine (16. November). Aktuell steht Island als Tabellendritter drei Punkte hinter dem Zweiten Ukraine. Verlieren die Ukrainer am Donnerstag in Frankreich und gewinnt Island parallel in Aserbaidschan, würde Johannesson & Co. am letzten Spieltag im direkten Duell ein Unentschieden für Rang zwei reichen – dank des besseren Torverhältnisses.
Ebenfalls auf Länderspielreise, für ihre jeweiligen U21-Nationalmannschaften, sind Rav van den Berg (Niederlande) und Emin Kujovic (Bosnien-Herzegowina). Es warten die nächsten Begegnungen in der EM-Qualifikation.
Sebulonsen nicht erneut nominiert
Andere FC-Profis haben vergeblich auf eine Nominierung gehofft: Kristoffer Lund wird trotz seines Stammplatzes in der Bundesliga weiterhin nicht für das US-Team berücksichtigt. Denis Huseinbasic und Jusuf Gazibegovic müssen derweil Bosnien aus der Ferne die Daumen drücken. Die Auswahl von Sergej Barbarez duelliert sich in Gruppe H mit Österreich um Platz eins.
Ebenfalls nicht nominiert wurde Sebastian Sebulonsen, der erst im Oktober sein Debüt für das norwegische A-Team von Ex-FC-Trainer Stale Solbakken gefeiert hatte. Die Skandinavier dürfen als Tabellenführer in Gruppe I auf die direkte Quali hoffen, müssen Rang eins aber am letzten Spieltag bei Verfolger Italien verteidigen.








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