FC-Talent mit Tor und Vorlage: DFB bucht Ticket für die K.o.-Runde

Maik Akumu bei seinem Startelf-Einsatz gegen El Salvador. (Foto: IMAGO / Ulmer/ Teamfoto)
Maik Akumu bei seinem Startelf-Einsatz gegen El Salvador. (Foto: IMAGO / Ulmer/ Teamfoto)

Die deutsche U17-Nationalmannschaft steht im Sechzehntelfinale der Weltmeisterschaft in Katar. Im abschließenden Gruppenspiel gegen El Salvador gelang den DFB-Talenten ein ungefährdeter 7:0 (3:0)-Sieg. Zwei Talente des 1. FC Köln standen dabei in der Startelf – einer von ihnen war an zwei Toren direkt beteiligt.

Gegen Nordkorea war Maik Afri Akumu zu seinem ersten Einsatz als Joker bei der aktuellen U17-Weltmeisterschaft gekommen. Beim abschließenden Gruppenspiel gegen El Salvador stand das Talent des 1. FC Köln schließlich in der Startelf von Trainer Marc-Patrick Meister. Und der 17-Jährige sorgte für ordentlich Wirbel auf der rechten Offensivseite des DFB-Nachwuchs.

Immer wieder kurbelte der im Sommer von der Hertha ans Geißbockheim gewechselte Angreifer das Spiel der Deutschen an. Nach genau elf Minuten und elf Sekunden jubelte das FC-Talent schließlich, nachdem er den Ball aus spitzem Winkel angenommen, einen Haken geschlagen und flach ins lange Eck vollendet hatte. Doch kurz darauf ging die Fahne hoch, Akumu hatte beim Abspiel knapp im Abseits gestanden, sodass der erste WM-Treffer des Kölners nicht zählte.

Akumu mit Vorlage und Tor

Nach einer halben Stunde konnte Deutschland dann aber doch jubeln. Nach einer abgewehrten Flanke kam Jeremiah Mensah von Bayer 04 Leverkusen aus elf Metern zum Abschluss und traf per Direktabnahme zum 1:0 für den DFB (32.). Nur zehn Minuten später erhöhte Alexander Staff auf 2:0, nachdem Akumu den Frankfurter am Strafraum mustergültig bedient hatte (41.). Noch vor der Pause erhöhte Bayerns Wisdom Mike auf 3:0 (45.).

Nach der Pause dann war Akumu dann selbst erfolgreich, wenn auch mit etwas Glück. Der Kölner wurde auf der rechten Seite freigespielt und schlug eine Flanke in den Strafraum. Diese wurde jedoch abgefälscht und landete direkt im Tor. Akumu bejubelte sein Tor sehenswert mit einem Flick-Flack-Salto (52.). Nur fünf Minuten später erhöhte Mensah mit seinem zweiten Tor auf 5:0 (57.). Lasse Eickel (69.) und Christian Prenaj (85.) machten den 7:0-Endstand perfekt.

Ley darf Kräfte schonen

So zog Deutschland am Ende ins Sechzehntelfinale ein, nachdem die DFB-Elf nach zwei Spieltagen noch um den Einzug hatte zittern müssen. Doch der klare Erfolg bescherte den Deutschen sogar noch den Gruppensieg.

Neben Akumu stand auch Benjamin Ley vom 1. FC Köln in der Startelf. Der Mittelfeldspieler hatte bereits an den ersten beiden Spielen gegen Kolumbien und Nordkorea die vollen 90 Minuten absolviert. Gegen El Salvador durfte er Kräfte sparen und ging bereits nach den ersten 45 Minuten beim Stand von 3:0 vom Feld, als das Spiel schon entschieden war.

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