Der 1. FC Köln hat mit Lukas Kwasniok seinen Wunschtrainer bekommen – doch im vergangenen Sommer galt auch der SV Werder Bremen als Interessent. Das sagt Kwasniok über den damals kolportierten Wechsel an die Weser.
Die positive Entwicklung mit dem SC Paderborn hat Lukas Kwasniok zu einem gefragten Mann gemacht. Dass der Hamburger SV den 44-Jährigen mehrfach an die Elbe locken wollte, ist hinlänglich bekannt. Dass mal ein Wechsel zum VfB Stuttgart im Raum stand, hat Kwasniok selbst verraten. Und im vergangenen Sommer soll neben dem 1. FC Köln, für den sich der Fußballlehrer letztlich entschied, noch mindestens ein weiterer Bundesligist angeklopft haben – der nächste Gegner der Geißböcke, der SV Werder Bremen.
Da Ole Werner eine vorzeitige Vertragsverlängerung abgelehnt hatte, waren die Hanseaten genau wie der FC auf Trainersuche. Kwasniok wiederum hatte seinen Abschied aus Paderborn verkündet und galt als eine der heißesten Aktien auf dem Markt. Wie nah war ein Engagement bei Werder damals? Vor dem Bundesliga-Aufeinandertreffen am Samstagnachmittag im Weserstadion wischt Kwasniok die Gerüchte beiseite – wenngleich er einen Kontakt zu den Bremern nicht dementiert.
Kwasniok: „Das ist Vergangenheit“
Es sei „total interessant“, meint der FC-Trainer, dass man auch ein halbes Jahr später noch angesprochen werde, „dein Name ist da oder da irgendwo aufgetaucht“. Kwasniok betont: „Das ist die Vergangenheit.“
Ähnlich wie vor dem Duell mit dem Hamburger SV, der ein gesicherter Interessent und durchaus auch ein Wunschziel des Kölner Coaches war, möchte er noch einmal klarstellen: „Ich bin hier sehr, sehr happy und habe das Gefühl, dass ich sehr gut hierher passe. Ich fühle mich unheimlich wohl.“
Kwasniok: Steffen der richtige Werder-Coach
Auch wenn er mehrere Optionen hatte, ist Kwasniok nach wie vor überzeugt, mit dem FC die richtige gewählt zu haben. Gleiches gelte im Übrigen für Bremen und den ehemaligen Elversberger Trainer Horst Steffen, der schließlich als Ole Werners Nachfolger auserkoren wurde. „Ich habe das Gefühl, dass der SV Werder einen perfekten Fit getätigt hat“, lobt Kwasniok und plädiert daher abschließend: „Schauen wir in die Zukunft und reden weniger über die Vergangenheit.“








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