UEFA Youth League, Deutsche Meisterschaft und DFB-Pokal: Die U19 des 1. FC Köln hat nach der Winterpause in gleich drei Wettbewerben Titelchancen. In der Vorbereitung sind die Geißböcke voll auf Kurs. Nach zwei Kantersiegen gewannen die FC-Talente am Samstag auch gegen den VfL Wolfsburg.
Der Countdown läuft. Am 4. Februar steht für die Junioren des 1. FC Köln das absolute Highlight-Spiel ihrer bisherigen Karriere auf dem Programm. In der UEFA Youth League empfangen die Geißböcke vor Rekordkulisse im RheinEnergieStadion den Nachwuchs von Inter Mailand. Aktuell geht man beim FC davon aus, dass die Partie tatsächlich mit 50.000 Zuschauern ausverkauft sein könnte.
Nur vier Tage später startet die Ruthenbeck-Mannschaft dann gegen den VfL Bochum in die Mission Titelverteidigung der Deutschen Meisterschaft. Mitte Februar geht es bei Eintracht Frankfurt um den Einzug in das Halbfinale des DFB-Pokal.
Härte-Test gegen Wolfsburger Top-Team
Ein volles Programm, auf das sich die Geißböcke derzeit intensiv vorbereiten. Nach zwei Testspiel-Kantersiegen gegen den Wuppertaler SV (7:1) und den TSV Schott Mainz (8:0) war am Samstagmittag der VfL Wolfsburg zum ersten echten Härtetest der Vorbereitung zu Gast am Geißbockheim. Und auch gegen die Talente aus der Autostadt wusste der FC zu überzeugen und siegte verdient mit 2:1 (0:0).
Trotz guter Chancen und spielerischer Überlegenheit der Geißböcke im ersten Durchgang ging es torlos in die Kabinen. Außenstürmer Jason Ponenete Ramirez besorgte nach knapp einer Stunde die verdiente Führung. Nach einem Foul an Maik Afri Akumu schlug Kapitän Jonathan Friemel den fälligen Freistoß hoch vor das Wolfsburger Tor, wo sich der Torschütze in 16 Metern Torentfernung den nur halbherzig geklärten Ball schnappte und mit den linken Fuß trocken zum 1:0 (58.) traf.
Der eingewechselte Thierry Karadeniz belohnte sich mit dem Treffer zum 2:0 (72.) für seinen starken Kurzauftritt. Mit der ersten richtigen Chance kamen die Gäste kurz vor Schluss nur noch zum 1:2-Anschlusstreffer (89., Torschütze: Philipp Licht).
Ruthenbeck mit viel Lob
U19-Meistercoach Stefan Ruthenbeck war nach Abpfiff rundum zufrieden: „Wir haben wirklich gut gegen den Ball gearbeitet und so gut wie keine Torchance zugelassen. Wolfsburg gehört zu den Top-Teams in Deutschland – und ich bin stolz auf meine Jungs, weil wir die bessere Mannschaft waren.“
Ein besonderes Lob hatte Ruthenbeck für die vermeintlich zweite Reihe parat, die es für ihn so aber nicht gibt: „Ich habe den Jungs vor dem Spiel gesagt, dass sie es mir alle schwer machen müssen, zu entscheiden, wie demnächst die erste Elf aussehen wird. Das haben sie heute wieder getan. Ich freue mich, dass wir verschiedene personelle Optionen in unserem Spiel haben. Die werden wir in Zukunft gebrauchen.“







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