„Dominator“ und „Fels in der Brandung“: Vom Top-Transfer zum Leistungsträger?

Rav van den Berg (M.) will beim 1. FC Köln endlich zum Stammspieler avancieren. (Foto: Bucco)
Rav van den Berg (M.) will beim 1. FC Köln endlich zum Stammspieler avancieren. (Foto: Bucco)

Rav van den Bergs bisherige Monate beim 1. FC Köln waren ein Auf und Ab. Beim 2:2 gegen die TSG Hoffenheim kehrte der teuerste Einkauf des vergangenen Sommers nun in die erste Elf zurück. Und laut Lukas Kwasniok hat er auch gute Chancen, dort zu bleiben.

Auf ein starkes Debüt folgte eine schwere Verletzung, auf eine ordentliche Rückkehr eine dämliche Rote Kart inklusive anschließender Sperre und Formschwankungen: In Rav van den Bergs noch junger Bundesliga-Karriere ist bislang wenig Konstanz zu finden. Der Top-Transfer des 1. FC Köln, für den mindestens acht Millionen Euro an den englischen Zweitligisten Middlesbrough fließen, zählte in den ersten beiden Saisondritteln noch nicht wie erhofft zu den Leistungsträgern.

Der Start des dritten Drittels stellte nun einen neuen Anlauf dar: Beim 2:2 gegen die TSG Hoffenheim stand van den Berg erstmals seit vier Wochen wieder in der Anfangsformation. Warum es diesmal reichte? „Ganz simpel“, erklärt Lukas Kwasniok: „Trainingsleistung.“

Van den Berg bleibt dran – und wird belohnt

Schon vor dem 1:3 in Stuttgart hatte der Kölner Chefcoach den Innenverteidiger für seine Arbeit unter der Woche gelobt – dann aber doch den zuvor langzeitverletzten Joel Schmied in die Startelf beordert und van den Berg wie bereits beim 1:2 gegen Leipzig über 90 Minuten zuschauen lassen. Der Niederländer gab im Training allerdings weiter Vollgas und verdiente sich so seine Rückkehr in die erste Elf.

„Seit zehn Tagen ist er auf einem guten Weg, er hat das bestätigt“, bescheinigt Kwasniok dem 21-Jährigen einen anhaltenden Aufwärtstrend, ergänzt: „Er war sehr fokussiert, wir haben auch viel an den Standards gearbeitet, da war er ein Dominator.“ Das war gegen Hoffenheim durchaus zu sehen, mit 57 Prozent gewonnenen Kopfballduellen war van den Berg in der Luft der stärkste Kölner.

Er war ein Fels in der Brandung, hat sehr souverän agiert.

Lukas Kwasniok über van den Berg

„Er war so weit und er hat die Leistung aus dem Training bestätigt“, lobt Kwasniok den niederländischen U21-Nationalspieler, der im Zentrum der Dreierkette auflief, für ein ordentliches Startelf-Comeback: „Er war ein Fels in der Brandung, hat sehr souverän agiert.“ Und so soll es auch weitergehen. „Das war ein guter Beginn, um in den nächsten Spielen ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft sein zu können“, hofft Kwasniok, dass sich bei van den Berg nun konstant gute Leistungen einstellen.

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