Eine Hürde muss die U19 des 1. FC Köln noch nehmen: Mit einem Sieg im DFB-Pokal-Halbfinale würde die Mannschaft von Stefan Ruthenbeck im Finale des Wettbewerbs stehen. Gegen Gastgeber VfL Wolfsburg erwartet die Geißböcke ein offenes Spiel auf Augenhöhe.
Mit einem 2:1-Auswärtsieg bei Eintracht Frankfurt haben sich die A-Junioren des FC im Februar das Halbfinalticket im DFB-Pokal gesichert. Am Sonntag haben die Kölner im Spiel beim VfL Wolfsburg nun die Chance, in das Finale einzuziehen – so wie zuletzt im April 2023, als die Geißböcke nach einem dramatischen 4:3-Sieg gegen Schalke 04 sogar den Pokalsieg bejubeln durften.
Zuvor gilt es aber, den VfL Wolfsburg auszuschalten. Die Talente aus der Autostadt spielen bislang eine ähnlich überzeugende Saison wie der Kölner Nachwuchs. Im DFB-Pokal-Viertelfinale siegten die Niedersachsen mit 5:4 im Elfmeterschießen gegen den 1. FC Heidenheim und in Hauptrunde zur Deutschen Meisterschaft belegen die Wolfsburger in ihrer Gruppe, so wie der FC, derzeit den ersten Tabellenplatz – vor Borussia Dortmund.
FC erwartet Spiel auf Augenhöhe
FC-Trainer Ruthenbeck weiß, dass das Spiel am Sonntag ein Spiel auf Augenhöhe sein wird: „Die Wolfsburger sind ein starker Gegner. Wir haben in der Saisonvorbereitung und in der Winterpause gegen sie gespielt, dabei einmal verloren und einmal gewonnen. Da spielen gute Jungs, von denen der ein oder andere schon bei den Profis reingeschnuppert hat. Wir brauchen in jedem Fall einen guten Tag, haben aber dieselben Chancen auf das Finale wie Wolfsburg. Schließlich sind im Halbfinale nur noch Teams, die den Pokal auch gewinnen können.“
Welchen Spielern der Meistertrainer am Sonntag das Vertrauen schenken kann, ist noch ungewiss: Ob Fynn Schenten auflaufen wird, hängt vom seinem Zustand nach einer Erkältung und seinen möglichen Einsatzminuten bei den Profis ab. Sturmkollege Thierry Karadeniz weilte unter der Woche bei der türkischen Nationalmannschaft, so dass auch hier erst kurzfristig eine Entscheidung getroffen werden kann, ob ein Einsatz über die volle Distanz möglich ist. Maximal als Joker wird Maik Afri Akumu, ebenfalls Stürmer, bereitstehen. Der 17-Jährige plagt sich noch mit den Folgen einer Weisheitszahn-OP herum, die einen Startelf-Einsatz verhindern.
Definitiv fehlen werden in Wolfsburg Kevin Ekweribe, Yazan Obayda, Johannes Fritz sowie der Langzeitverletzte Hamed Cherif. Trotz der angespannten Personalsituation ist Ruthenbeck optimistisch: „Gerade in der Offensive haben wir ein paar Themen. Wir müssen unser Spiel etwas anders bauen, mehr Ballbesitz bekommen, um dann in das letzte Drittel zu kommen. Aber das ist kein Problem, das bekommen wir hin.“
Der GEISSBLOG tickert das Pokal-Halbfinale der U19 des 1. FC Köln beim VfL Wolfsburg am Sonntag live ab 11.00 Uhr.







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