Lukas Kwasniok erwartet gegen Borussia Mönchengladbach keinen schönen Fußball, sondern vor allem eines: Kampf. Der Trainer des 1. FC Köln hat seinen Spielern klargemacht, worauf es im Derby ankommt.
Für den 1. FC Köln steht am Samstagnachmittag gegen Borussia Mönchengladbach vieles auf dem Spiel. Unter anderem geht es auch darum, Wiedergutmachung für das Hinspiel zu leisten. Damals, am 8. November, begann mit einer 1:3-Niederlage die bis heute anhaltende Erfolglosserie mit nur zwei Siegen in 17 Bundesliga-Spielen.
Die Leistung im Borussia-Park – gegen überraschend passive Gladbacher – zählte zu den schwächsten in dieser Saison. Diesmal erwartet Lukas Kwasniok ebenfalls keinen aktiv mitspielenden Gegner und stellt andere Attribute als in der Hinrunde in den Vordergrund.
Kwasniok will bessere Zweikampfführung
„Wir haben ein paar gute Fußballer, aber man muss festhalten, dass die Bundesliga in allererster Hinsicht eine körperliche Liga ist“, so der FC-Trainer: „Im Hinspiel hatten wir mit Johannesson, Kainz und Huseinbasic im Zentrum drei gute Fußballer auf dem Platz. Das geht zulasten der Konterabsicherung, weshalb du die guten Fußballer häufig erst hinten heraus bringst, wenn du ein Spiel nicht vollends dominieren kannst.“
Was für Kwasniok gegen Gladbach entscheidend ist: „Wenn wir in einer Sache zulegen können, dann ist es die Zweikampfführung. In den direkten Duellen haben wir in jedem Fall noch Verbesserungspotenzial. Wir hatten Probleme bei den Standards, die haben wir egalisiert. Aber die Duellführung, darauf wird’s im Derby ankommen. Das habe ich den Jungs schon gesagt. Im Derby geht es zunächst um Emotion und um die Bereitschaft, dagegenhalten zu können und zu wollen.“
Dadurch bleibt ein technisch versierter Spieler wie Bayern-Talent Felipe Chavez – auch wenn Ideen aus dem Zentrum zuletzt Mangelware waren – vorerst im Wartestand. „Jeder Spieler hat unterschiedliche Stärken und Schwächen. Das ist typenabhängig“, sagt Kwasniok. Ob Chavez, Waldschmidt, El Mala oder Kaminski – auch „die guten Fußballer“ müssten in der Lage sein, „immer voll dagegenzuhalten und nach hinten zu arbeiten“. Chavez sieht der Trainer offenbar noch nicht so weit.








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