Derart stark wurde der 1. FC Köln in dieser Saison noch nicht zur Kasse gebeten: Aufgrund des Einsatzes pyrotechnischer Gegenstände beim Heimspiel gegen den FC Bayern München hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) den FC zu einer Geldstrafe in Höhe von 220.000 Euro verurteilt.
Den 1. FC Köln ereilt mal wieder eine saftige Geldstrafe aufgrund des Einsatzes von Pyrotechnik auf den Rängen. Wie der DFB am Mittwoch bekannt gegeben hat, müssen die Geißböcke wegen des „unsportlichen Verhaltens ihrer Anhänger“ beim Heimspiel gegen den FC Bayern München (1:3) insgesamt 220.000 Euro zahlen. 73.000 Euro davon dürfen für eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwendet werden.
Bei der Bundesliga-Partie am 14. Januar war vor Anpfiff in der Südkurve ausgiebig gezündelt worden. Der DFB-Kontrollausschuss kam nach Auswertung des Videomaterials auf mindestens 100 Bengalische Feuer sowie zehn Rauchkörper. Die anschließende Rauchentwicklung sorgte dafür, dass Schiedsrichter Patrick Ittrich das Spiel von der dritten bis zur neunten Minute unterbrechen musste.
Spielunterbrechung verdoppelt Strafe
Für jeden abgebrannten pyrotechnischen Gegenstand verlangt der DFB jeweils 1.000 Euro. Bei Spielunterbrechungen von mehr als fünf Minuten verdoppelt sich die Strafsumme, was unter dem Strich zu den nun geforderten 220.000 Euro führt. Das Urteil ist rechtskräftig und bedeutet aus FC-Sicht die höchste Strafe der laufenden Saison.
Bislang waren die Geißböcke für das Hinspiel in Mönchengladbach (98.500 Euro) sowie das Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt (70.500 Euro) am stärksten sanktioniert worden. Bis dato waren für 15 Pflichtspiele Strafen in Höhe von insgesamt 366.000 Euro verhängt worden. Mit dem Urteil zum Bayern-Spiel knackt der FC also die halbe Million und steht nun bei 586.000 Euro.








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