Nationalspieler kehren zurück – aber nur zwei Trainingstage vor Frankfurt

René Wagner hat den FC-Profis am Donnerstag frei gegeben. (Foto: IMAGO / Huebner)
René Wagner hat den FC-Profis am Donnerstag frei gegeben. (Foto: IMAGO / Huebner)

Die letzte Länderspielpause der laufenden Bundesliga-Saison ist vorbei. Auch beim 1. FC Köln kehren damit die Nationalspieler zurück ans Geißbockheim. Dort findet am Donnerstag allerdings doch kein Training statt.

René Wagner zeigt sich bei seiner Trainingsplanung vor seinem Debüt als Bundesliga-Cheftrainer durchaus flexibel. Ursprünglich hatte der Nachfolger von Lukas Kwasniok von Dienstag bis einschließlich Freitag jeden Tag eine nicht-öffentliche Einheit angesetzt. Am Dienstag öffneten die Kölner dann aber doch die Tore zum Franz-Kremer-Stadion, sodass die Fans während der Osterferien noch einmal einen Blick auf ihre Stars werfen konnten.

Und auch für Donnerstag hat das Trainerteam rund um Wagner eine Änderung angesetzt: Die geplante Einheit fällt gänzlich aus, nachdem die Mannschaft während der Länderspielpause lediglich am Samstag und Sonntag frei gehabt hatte. Die Profis können nach intensiven Einheiten nun also noch einmal durchschnaufen, bevor am Freitag und Samstag dann die Feinheiten mit Blick auf das Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt angegangen werden.

Nationalspieler zur Behandlung am Geißbockheim

Entsprechend werden auch die Nationalspieler erst am Freitag wieder mit ihren Teamkollegen trainieren. Seit Dienstagabend sind die letzten Länderspiele bis zum Saisonende gespielt – mit ganz unterschiedlichen Gefühlswelten der FC-Profis: Während Jakub Kaminski das WM-Aus in den Playoffs gegen Schweden verkraften muss, konnte sich Said El Mala über seinen ersten Treffer und die zurückeroberte Tabellenführung bei der U21-EM-Qualifikation freuen. Gleichzeitig muss der Topscorer jedoch den Verlust seiner Großmutter verarbeiten.

Isak Johannesson hat unterdessen zwei Freundschaftsspiele mit Island in den Knochen. Gegen Kanada (2:2) und Haiti (1:1) gab es jeweils ein Unentschieden, Kräftezehrend dürfte jedoch insbesondere die lange Reise inklusive Zeitverschiebung nach und von Kanada gewesen sein. Rav van den Berg hat derweil bereits am Montagabend sein letztes Länderspiel mit der U21 der Niederlande (2:1-Sieg gegen Belgien) bestritten, kam dabei jedoch nicht zum Einsatz.

Am Mittwoch und Donnerstag kehrten die Nationalspieler schließlich nach und nach ans Geißbockheim zurück. Für die Profis bedeutete dies zunächst individuelle Regeneration und Behandlungen, damit alle vier am Freitag fit und zumindest halbwegs ausgeruht in die finale Vorbereitung auf das wichtige Spiel am Ostersonntag einsteigen können.

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