Der 1. FC Köln kann gegen Werder Bremen wieder auf Eric Martel setzen. Der Mittelfeldspieler kehrt nach abgesessener Sperre zurück in den Kader. Doch auch in die Startelf?
Eric Martel ist nach seiner abgesessenen Gelb-Rot-Sperre aus dem Derby gegen Borussia Mönchengladbach zurück. Doch ob der Mittelfeldspieler bei seinem ersten Spiel unter dem neuen Cheftrainer René Wagner auch direkt wieder in der Startelf des 1. FC Köln steht, ist offen. Vor dem Spiel gegen Werder Bremen deutete Wagner zumindest an, dass noch nicht alle Personalfragen geklärt seien.
„Es gibt ein, zwei Positionen, die sind noch nicht ganz sicher, da ist es 50:50“, erklärte der FC-Coach auf der Pressekonferenz zwei Tage vor dem wichtigen Duell gegen den Konkurrenten im Abstiegskampf. Gleichzeitig machte Wagner deutlich, dass die Rollen intern klar kommuniziert seien: „Die Spieler konkurrieren um zwei Plätze“, ließ der Trainer keinen Spielraum für eine erneute Doppelsechs in seiner Formation.
Martel drängt zurück in die Startelf
Dort drängt Martel, dessen sportliche Zukunft über den Sommer hinaus nach wie vor ungeklärt ist, zurück ins Team – immerhin stand der Sechser in 25 Bundesliga-Spielen in der Startelf und verpasste nur zwei Partien aufgrund einer Gelb- und der jüngsten Gelb-Rot-Sperre. Doch auch die Konkurrenz schläft nicht.
Tom Krauß verkörpert einen ähnlichen Spielertypen, robust und aggressiv in den Duellen. Zuletzt wurde der 24-Jährige jedoch immer wieder von Knieproblemen zurückgeworfen. Denis Huseinbasic hingegen steht für die spielerische Komponente, konnte bei seinem Startelf-Comeback in Frankfurt nach längerer Zeit aber nur bedingt Eigenwerbung betreiben. Und dann ist da noch Isak Jóhannesson, der in der Hinrunde lange gesetzt war, zuletzt etwas an Boden verlor, gegen Gladbach aber überzeugte und in Frankfurt wohl nur aufgrund seiner kräftezehrenden Länderspielreise von der Bank kam.
Ein robuster und ein kreativer Sechser gegen Bremen?
Vier Spieler für zwei Plätze mit unterschiedlichen Profilen: Vieles spricht dafür, dass Wagner gegen Bremen auf eine ausgewogene Mischung setzen wird. Ein zweikampfstarker Part – also Martel oder Krauß – neben einem spielstärkeren Akteur wie Huseinbasic oder Jóhannesson. Eine Konstellation, die auch zum erwarteten Spielverlauf passen würde.
Denn anders als zuletzt in Frankfurt dürfte der FC gegen Bremen mehr Ballbesitz haben und entsprechend mehr gefordert sein, das Spiel selbst aktiv zu gestalten. Entsprechend gefragt ist neben defensiver Stabilität auch Kreativität im Zentrum. Wer am Ende das Rennen für die erste Elf macht? Wagner hält sich bedeckt: „Den Rest werdet ihr am Sonntag sehen.“








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