Die deutsche Nationalmannschaft ist bei der WM 2026 krachend gescheitert. Im Nachhinein kann Said El Mala vom 1. FC Köln froh sein, nicht Teil dieses Fiaskos gewesen zu sein. Ab sofort dürfte sich für den 19-Jährigen einiges ändern.
Deutschland ist raus, Julian Nagelsmann womöglich am Ende, der DFB in der Krise und die deutschen Fans konsterniert: Wie war eine solche Blamage bei der WM 2026 möglich? Für viele Experten und Anhänger steht der Bundestrainer im Mittelpunkt all dieser Fragen und Antworten.
Beim 1. FC Köln hat man die WM und das deutsche Ausscheiden zwar miterlebt, doch weil kein einziger Nationalspieler – weder beim DFB noch bei einer anderen Nation – dabei ist, spielt die WM für die Geißböcke nur eine Nebenrolle. Oder doch nicht? Denn jetzt könnte sich einiges verändern.
Klopp verweist auf nächste Generation – mit El Mala
Das frühe Ausscheiden der deutschen Mannschaft hat dafür gesorgt, dass nur wenige Minuten nach der Blamage gegen Paraguay eine Generaldebatte um die Zukunft der Nationalelf entbrannt ist. Und ein Name, der immer wieder fällt, ist Said El Mala. Warum? Weil er nicht dabei war.
Auch Jürgen Klopp nannte El Malas Namen bei Magenta TV kurz nach dem Spiel. Es seien „mehrere Spieler aus unterschiedlichen Gründen nicht dabei“ gewesen, die nun in den Fokus rücken würden, so Klopp. Und dann nannte er El Mala, Tom Bischof und Lennart Karl. In der Diskussion kamen auch Yann Bisseck und Jonas Urbig zur Sprache, zwei weitere Spieler mit FC-Vergangenheit.
Nagelsmann kaum zu halten – was wird aus Völler?
Klopp ist nun der Wunschkandidat vieler Fans, um Nagelsmann als Bundestrainer abzulösen. Letzterer hatte lieber auf Lieblingsspieler gesetzt als auf das Leistungsprinzip, hatte nicht nur El Mala verschmäht, sondern mit seiner Personalpolitik auf breiter Strecke für Unverständnis und Unruhe gesorgt. Viel verbrannte Erde liegt hinter dem 38-Jährigen, und es wäre eine Überraschung, wenn er im Amt bliebe.
„Ich bin noch immer der Meinung, dass Julian Nagelsmann ein hervorragender Trainer ist. Er ist vermutlich der Richtige, aber ich bin im DFB nicht alleine, der entscheidet“, sagte Rudi Völler nach der Partie. Ginge es nach dem Sportdirektor, würde Nagelsmann bleiben. Doch weil auch Völler sich eigentlich hinterfragen müsste, ist beim DFB nun alles offen und alles möglich.
Personeller Umbruch beim DFB mit El Mala?
El Mala und der FC jedenfalls dürften wissen: Nach den peinlichen Auftritten in den USA gilt als sicher, dass es Ende September bei den nächsten Länderspielen einen personellen Umbruch beim DFB geben wird. Nicht nur auf der Trainerbank, sondern auch im Kader. Dann gibt es keine Argumente mehr, El Mala nicht zu nominieren und nicht zu seinem DFB-Debüt zu verhelfen. Und womöglich wird dann schon Jürgen Klopp den Kader erstmals berufen. Und er hat El Mala schon auf dem Zettel.








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