Kessler „komplettiert“ Kader-Baustelle – und beendet diese Transfer-Gerüchte

FC-Geschäftsführer Thomas Kessler. (Foto: Bucco)
FC-Geschäftsführer Thomas Kessler. (Foto: Bucco)

Die Innenverteidigung des 1. FC Köln ist komplett. Nach der Verpflichtung von Luka Lochoshvili konzentrieren sich Thomas Kessler und sein Team auf die weiteren Mannschaftsteile. Damit haben sich gleich mehrere Transfer-Gerüchte erledigt.

Am Donnerstagabend, um 19.15 Uhr, war er endlich offiziell, der erste Transfer des 1. FC Köln in diesem Sommer. Wie gewohnt äußerte sich Thomas Kessler zu den Gründen für die Verpflichtung, verwies dabei auf Luka Lochoshvilis Erfahrung, auf seine Zweikampfstärke und seine körperliche Präsenz.

Doch der FC-Sportchef gab auch einen Hinweis auf die weitere Kaderplanung. „Als Linksfuß komplettiert er unsere Besetzung in der Innenverteidigung und gibt unserem Kader auf dieser Position noch mehr Qualität.“ Mit diesem Satz hat Kessler die Baustelle Innenverteidigung für geschlossen erklärt.

Lochoshvili der einzige Linksfuß in der Innenverteidigung

Dominique Heintz und Cenk Özkacar sind gegangen, neben dem Ex-Nürnberger Lochoshvili rückt auch Leihrückkehrer Julian Pauli (Dynamo Dresden) wieder in den Kader (der GEISSBLOG berichtete). Womöglich erhält zudem der zuletzt an Blau-Weiß Linz verliehene Elias Bakatukanda eine Chance. Hinzu kommen der nach Leihe fest verpflichtete Jahmai Simpson-Pusey, Rav van den Berg und Joel Schmied sowie der noch verletzte Timo Hübers.

Auffällig: Lochoshvili ist der einzige Linksfuß in dieser Liste. Und da die Besetzung der Innenverteidigung komplettiert ist, bleibt es vorerst auch dabei. Das zuletzt aufgekommene Transfer-Gerücht um Mechelens José Marsà kann nach Kesslers Aussage zu den Akten gelegt werden – falls überhaupt etwas an der Spekulation dran war.

Nach dem linken Innenverteidiger der Linksverteidiger?

Auch eine mögliche Rückkehr von Sebastiaan Bornauw steht nicht mehr zur Debatte. Wobei dieses Thema ohnehin nicht mehr ansatzweise so heiß wie im vergangenen Winter war, als der FC eigentlich Simpson-Pusey und Bornauw hatte verpflichten wollen. Damals waren sich die Geißböcke mit dem Belgier bereits einig gewesen, doch der 27-Jährige war plötzlich bei Leeds United gefragt. Zumindest für kurze Zeit.

Eine weitere Baustelle, die es zeitnah zu schließen gilt, ist die des Linksverteidigers. Mit Gideon Mensah blicken die FC-Verantwortlichen hier auf einen ghanaischen WM-Teilnehmer (der GEISSBLOG berichtete). Beim ebenfalls in Köln gehandelten Hennes Behrens (Hoffenheim, zuletzt verliehen an Heidenheim) befindet sich offenbar Augsburg in der Pole Position.

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