Kader zu groß! FC steht vor „harten Entscheidungen“: Wer muss gehen?

Kapitän Marvin Schwäbe und Cheftrainer René Wagner. (Foto: Bucco)
Kapitän Marvin Schwäbe und Cheftrainer René Wagner. (Foto: Bucco)

Die Vorbereitung des 1. FC Köln ist beendet. René Wagner steht vor den ersten großen Entscheidungen im Kader. Nicht nur die U21-Spieler müssen bangen, ob sie im Training der Profis dabei bleiben.

Der Kader des 1. FC Köln wird verkleinert. Thomas Kessler und René Wagner haben am Sonntag in Paderborn angekündigt, das Aufgebot im Training und dann mit Blick auf das DFB-Pokal-Spiel in Würzburg auszudünnen. Die Selektion soll bis Donnerstag geschehen.

Nach einer regenerativen Trainingseinheit am Montag bekommen alle Spieler zwei Tage frei, ehe es am Donnerstag mit der Vorbereitung auf den Pokal-Fight am Montagabend in Würzburg beginnt. Dabei stehen nicht nur die U21-Spieler im Fokus, ob sie ab Donnerstag weiter im Training bleiben werden. Auch einige Profis müssen um ihre Plätze bangen.

Kessler und Wagner kündigen Veränderungen an

Aktuell befinden sich 20 Feldspieler im Training, Sebastian Sebulonsen und Timo Hübers sind verletzt respektive im Aufbautraining. Doch Sportchef Kessler erwartet, dass sich auf der Zugangsseite in den kommenden Tagen etwas tun wird. Thijs Dallinga vom FC Bologna soll kommen, Mikey Moore von Tottenham Hotspur ebenfalls. Auch der Säulen-Sechser und der zweite Linksverteidiger sind noch offen.

Vier Spieler, die das Kräfteverhältnis im Kader noch einmal verschieben dürften, während David Fürst als Rechtsverteidiger-Ersatz für Sebulonsen vorerst dabei bleiben dürfte. „Wir haben bewusst einen Doppeltest bestritten, damit jeder noch mal auf Spielzeit kommt“, sagte Kessler am Rande der Paderborn-Spiele und kündigte dann an: „Nächste Woche wird es die ersten harten Entscheidungen geben, weil wir in der Breite im Kader schon einen Sprung nach vorne machen konnten, auch in der Qualität.“

Wir müssen gucken, wer noch dazu kommt und wie der Kader am Donnerstag zum Trainingsstart aussieht

René Wagner

Diesen Qualitätssprung konnte man am Sonntag in den beiden Spielen zwar noch nicht in Gänze erkennen. Dennoch geht Kessler davon aus, dass sich innerhalb der Mannschaft in Richtung Pokalspiel und Bundesliga-Start noch einmal etwas bewegen wird. „Wir führen dahingehend aktuell keine Gespräche“, sagte Kessler auf Nachfrage, ob sich Abgänge abzeichnen würden. Dann aber fügte der 40-Jährige hinzu: „Wir werden schauen, wie der eine oder andere auf die Entscheidungen in dieser Woche reagieren wird.“

Heißt: René Wagner wird so manchem Spieler mitteilen müssen, dass er nicht mehr viel Spielzeit erwarten kann. „Das gilt es jetzt zu besprechen“, sagte der Cheftrainer mit Blick auf die Kaderfrage im Anschluss an die Paderborn-Spiele. „Wir müssen gucken, wer noch dazu kommt und wie der Kader am Donnerstag zum Trainingsstart aussieht. Bis dahin müssen wir auch schauen, welche U21-Spieler dabei bleiben. Es geht jetzt darum, den Kader in Richtung Würzburg zu verkleinern. Wenn noch Jungs dazukommen, fallen andere Spieler aus dem Kader raus.“

Wer könnte den FC noch verlassen?

Zwei Kandidaten sind mit Julian Pauli und Elias Bakatukanda offensichtlich, da sie in der Innenverteidigung aktuell nur die Nummer fünf und sechs sind. Dazu könnten weitere Neuzugänge in der Offensive für Verschiebungen sorgen. Zuletzt soll es eine Anfrage von Hertha BSC für Luca Waldschmidt gegeben haben.

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