Mit der Verpflichtung von Milian Eggers hat U19-Trainer Stefan Ruthenbeck die gewünschte Verstärkung für die neue Saison bekommen. Der Transfer des Stürmers in die FC-Akademie ist ein weiterer Beleg für die Bedeutung der Nachwuchsabteilung.
13 Minuten brauchte der vom FC Ingolstadt zum 1. FC Köln gewechselte Milian Eggers, um direkt zu zeigen, warum A-Junioren-Trainer Stefan Ruthenbeck den 1,91 Meter großen Stürmer unbedingt im FC-Trikot sehen wollte. Beim Elite-Cup, einem Testturnier mit namhaften NLZ-Teams aus der Region, schnappte sich der 17-Jährige im ersten Spiel das Kunstleder und zog aus zentraler Position ab.
Mit freundlicher Unterstützung des Torwarts von Fortuna Düsseldorf gelang dem Neuzugang der erste Treffer für die Geißböcke. Knapp 20 Minuten später legte Eggers nach und traf aus ähnlicher Position erneut. Doppelpack beim Debüt!
„Lass den Jungen erst einmal in Ruhe ankommen!“
„Der Junge weiß, wo das Tor steht. Er hat ein gutes Box-Verhalten und ist sehr ehrgeizig, seine Entwicklung bei uns fortzusetzen“, lobte Ruthenbeck seinen neuen Stürmer nach Turnierende, trat aber zudem bewusst auf die Euphoriebremse: „Lass den Jungen erst einmal ankommen! Wir sollten die Erwartungen nicht zu hoch hängen. Ich wollte ihn unbedingt bei mir in der Mannschaft haben und wir haben als Verein viel unternommen, um ihn für uns zu gewinnen.“
In der Tat zeigt die Verpflichtung von Milian Eggers auch, dass der 1. FC Köln weiter und mit Ehrgeiz auf die Ausbildung von Talenten setzt. Der getätigte Transfer des treffsicheren Stürmers, der auch Angebote von anderen namhaften Clubs hatte, ist zudem ein starkes Indiz dafür, dass der FC zu den Top-Adressen im deutschen Nachwuchsfußball gehört.
Ruthenbeck: „Wir gehen diesen Weg weiter“
Und so ist es die logische Konsequenz, dass auch vielversprechende und hochgehandelte Nachwuchsspieler wie zum Beispiel Jacob Esser, Ben Nwachukwu und Brian Adoga, die seit Jahren beim FC ausgebildet wurden, dem Club die Treue halten.
A-Junioren-Erfolgstrainer Ruthenbeck bestätigt, dass diese Ausrichtung weiterhin zentraler Teil der Vereinsstrategie bleibt: „Klar ist das ein Zeichen! Wir setzen auf die Jugend und gehen diesen Weg weiter – wie die ganzen Jahre zuvor auch. Oft schaffen wir es, dass die Jungs bei uns bleiben, manchmal aber auch nicht. Denn es gibt auch immer zwei Seiten, und manchmal wollen sich auch die Spieler verändern. Aber in dem Fall können wir uns freuen, dass die Spieler beim FC bleiben.“







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