Der HSV Hamburg hat nichts mit dem Hamburger SV und der Fußball-Bundesliga zu tun. Doch der Handball-Bundesligist bedient sich nun personell im Fußball – und verpflichtet mit Markus Rejek den ehemaligen Marketing-Geschäftsführer des 1. FC Köln.
Das Ende für Markus Rejek beim 1. FC Köln war nach seinem Zerwürfnis mit Christian Keller bitter – künftig arbeitet der ehemalige Marketing-Geschäftsführer mit Johannes Bitter. Der ehemalige Weltklasse-Torhüter und Handball-Weltmeister von 2007 hat als Geschäftsführer Sport die Keller-Position beim HSV Hamburg übernommen und mit Rejek nur den Ex-FC-Boss an seine Seite gestellt bekommen.
Das gab der Handball Sport Verein Hamburg bekannt. Damit ist der komplette Wechsel an der Spitze des Handball-Bundesligisten abgeschlossen. Seit dem 1. Juli ist Bitter im Amt, ebenso wie Niklas Weller als neuer Präsident des HSVH. Rejek stößt nun zum 15. Juli dazu und komplettiert die Führung als kaufmännischer Geschäftsführer in der Hansestadt.
Rejek wechselt vom Fußball zum Handball
Weller als langjähriger Kapitän des HSVH ist mit 33 Jahren einer der jüngsten Präsidenten in der Geschichte der Handball-Bundesliga. Bitter zählt zu den erfolgreichsten Handball-Torhütern in Deutschlands Geschichte. Rejek hingegen wird künftig erstmals im Handball-Segment arbeiten, obgleich auch der 1. FC Köln über eine Handball-Abteilung verfügt. Diese ist aber an den e.V. angeschlossen, während Rejek als Geschäftsführer der KGaA in Köln ausschließlich auf den Fußball fokussiert war.
„Wir waren begeistert und positiv überrascht über das große Interesse und besonders über die Qualität der Kandidaten, die sich für das Amt beworben haben“, sagte Weller zum Auswahlprozess, der schließlich zu Rejeks Ernennung führte. „Ich freue mich sehr, dass es uns gelungen ist, Markus Rejek im Rahmen dieses Prozesses zu gewinnen. Er hat sich im Auswahlprozess durchgesetzt, und wir sind absolut überzeugt davon, mit ihm genau die richtige Person gefunden zu haben, um die nächsten Schritte in unserer Entwicklung zu gehen und unsere ambitionierten Ziele gemeinsam zu erreichen.“
Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe und auf die stärkste Liga der Welt in der schönsten Stadt Deutschlands.
Markus Rejek
Rejek schied im vergangenen Jahr nach Ende der Saison 2024/25 beim FC aus. Offiziell aus persönlichen Gründen, tatsächlich aber galt das Verhältnis zu FC-Sportchef Christian Keller schon länger als zerrüttet. Nun also der Wechsel nach Hamburg. „Die Gespräche haben mich von Anfang an begeistert. Um erfolgreich zu sein, braucht es ein funktionierendes Team in der Führung sowie ein gutes und ehrliches Miteinander, genau das habe ich hier vom ersten Moment an gespürt“, sagte Rejek. „Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe und auf die stärkste Liga der Welt in der schönsten Stadt Deutschlands.“ Nur mit letzteren Satz dürfte wohl so mancher FC-Fan nicht viel anfangen können.








Hier kannst du über den 1. FC Köln diskutieren und dich mit anderen Usern austauschen. Bitte beachte dabei die Spielregeln in unserer Netiquette! Du findest sie hier und kannst sie jederzeit nachlesen. Viel Spaß!