Der 1. FC Köln hat Said El Mala mindestens für ein weiteres Jahr gebunden. Dass der 19-Jährige überhaupt blieb, lag am Verkauf von Jakub Kaminski. Das hat Thomas Kessler nun verraten.
Am Mittwochabend stieg der traditionelle Rheinische Fußballgipfel der Rheinischen Post. Mit dabei: Thomas Kessler für den 1. FC Köln. Der 40-Jährige sprach am Abend an der Seite von Rouven Schröder (Borussia Mönchengladbach), Simon Rolfes (Bayer Leverkusen) und Samir Arabi (Fortuna Düsseldorf) auch über die Kölner Transferstrategie.
Im Mittelpunkt dabei: Said El Mala. Warum blieb der 19-Jährige in Köln? Unter welchem Szenario hätten die Geißböcke den Stürmer abgegeben? Und mit welchen Ambitionen gehen die Geißböcke nun zusammen mit dem Star-Spieler in die neue Bundesliga-Saison? Kessler verriet: Ein Transfer änderte alles.
Kessler: „Durch diesen Transfer hatten wir Einnahmen“
Früh im Sommer stand El Mala eigentlich schon vor dem Abschied. Der FC Brentford hatte inklusive Boni über 50 Millionen Euro geboten, die Geißböcke wären zu dem frühen Zeitpunkt der Sommerpause bereit gewesen El Mala gehen zu lassen. „Wir haben sehr früh Gespräche mit den Engländern über Said geführt“, erklärte Kessler. „Natürlich macht man sich zu einem gewissen Zeitpunkt dann auch Gedanken, ob eine Entscheidung für einen Transfer getroffen wird.“
El Mala selbst zog bekanntlich aber den Stecker und ließ den Transfer nach England platzen. „Er war der Meinung, dass es noch nicht der richtige Schritt für ihn ist.“ Stattdessen veränderte sich beim FC etwas, mit dem die Geißböcke hatten rechnen müssen: Jakub Kaminski wechselte dann einer Ausstiegsklausel zu Benfica Lissabon. „Durch diesen Transfer hatten wir Einnahmen, die uns mehr Planungssicherheit gegeben haben“, sagte Kessler. „Hätte es diesen Transfer nicht gegeben, hätten wir bei El Mala vielleicht anders gehandelt.“
El Mala lobt Trainer und Entwicklung
Der FC hätte sich durch El Mala also die Transfereinnahmen verschafft, um den Kader deutlich zu verstärken. Doch Kaminski ging, ehe die Ausstiegsklausel ablief, und so bestand der FC ab sofort auf mindestens 50 Mio. Euro Sockelablöse. Borussia Dortmund scheiterte bekanntlich, RB Leipzig machte am Ende doch nicht mehr ernst. Stattdessen verlängerte der FC den Vertrag mit dem 19-Jährigen bis 2031.
Und das offenbar mit Worten, die den Verantwortlichen die Hoffnung geben, dass die nächste Bundesliga-Saison gelingen kann. „Wenn der Spieler sagt, dass die Vorbereitung gut war, dass er ein gutes Gefühl mit dem Trainerteam hat und dass sich der Club in eine richtige Richtung entwickelt, und er denkt, dass er beim 1. FC Köln die Spielzeit bekommt, um sich weiterzuentwickeln, dann freut es uns“, sagte Kessler. Ab Samstag müssen es die Geißböcke mit Ergebnissen untermauern.







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