Der 1. FC Köln hat ein Nachwuchstalent langfristig an sich gebunden: Assad Kotya-Fofana hat seinen ersten Profivertrag unterschrieben. Jetzt zeigt er sich im Training der Bundesliga-Mannschaft.
Für einen Innenverteidiger ist es oft nicht leicht, wenn seine Mannschaft als haushoher Favorit ins Spiel geht. Das erlebte auch der junge Assad Kotya-Fofana, als er in der U21 des 1. FC Köln gegen Aufsteiger VfB Hilden auflief. Nach drei Niederlagen in Serie stand die Mannschaft von Trainer Manuel Hartmann gewaltig unter Druck – und dann das: In seinem zweiten Spiel nach langer Verletzungspause verschuldete Kotya-Fofana bereits in der siebten Minute einen Elfmeter.
„Das 0:1 hätte ein Genickbruch sein können. Nicht nur für die Mannschaft, sondern gerade auch für Assad, der lange nicht gespielt hat“, sagte Hartmann nach der Partie. Denn mit seinen erst 18 Jahren verarbeitet der Abwehrspieler gerade erst den Sprung zu den Männern, solch eine Situation kann einen Knacks im Selbstvertrauen geben. „So etwas wegzustecken, ist nicht selbstverständlich.“
Kota-Fofana zeigt sich im Profi-Training
Doch Kotya-Fofana fing sich und errang gemeinsam mit den Teamkollegen am Ende einen verdienten 4:3-Erfolg. Nicht der einzige Grund zum Feiern für den deutschen A-Junioren-Meister von 2025. Denn sein Coach verriet hinterher, dass der Verteidiger, der eigentlich noch im U19-Team von Stefan Ruthenbeck spielen könnte, unlängst die Unterschrift unter seinen ersten Profi-Vertrag gesetzt hat.
„Das sind die Storys, die wir schreiben wollen“, freute sich Hartmann über diese Nachricht. Der Vertrag ist der nächste Schritt, bei den Profis oben anzuklopfen. Beim Training in der Länderspielpause kann sich der 18-Jährigen jedenfalls schon Coach René Wagner in der täglichen Arbeit zeigen, denn am Montag stand er mit den Profis auf dem Rasen.
Vertrag lief bis 2027
In den kommenden Monaten soll er sukzessive aufgebaut werden, um irgendwann eine Verstärkung für die Profis zu werden. Ein weiter Weg, der nicht immer geradeaus geht, sondern manchmal auch Umwege wie Leihen erfordert. Jetzt will Kotya-Fofana aber erst einmal in der Regionalliga West in den Spielrhythmus kommen – und frühe Elfmeter-Gegentore tunlichst vermeiden.





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