Das ewige Problem: El Mala verpasst erneut seine große Chance

Malek El Mala bestritt im Sommer ein Testspiel für die FC-Profis. (Foto: Bucco)
Malek El Mala bestritt im Sommer ein Testspiel für die FC-Profis. (Foto: Bucco)

Das ewige Problem der Verfügbarkeit: Es hätte seine Chance sein können, doch Malek El Mala ist einmal mehr nicht fit und kann dem 1. FC Köln nicht helfen. 

Der 1. FC Köln hat ein gewaltiges Problem. Durch die Verletzungen von Thijs Dallinga und Ragnar Ache fehlen den Geißböcken von einem Tag auf den nächsten beide eingeplanten Mittelstürmer. Cheftrainer René Wagner muss improvisieren. Alles läuft auf Marius Bülter oder Luca Waldschmidt hinaus. 

Einer, der in dieser Situation eigentlich hätte helfen können, ist Malek El Mala, der große Bruder von Nationalspieler Said. Der hat jedoch seit seinem Wechsel zum FC ein Problem, welches ihm nun schon zum wiederholten Male im Wege steht: seine eigene Verfügbarkeit.

El Mala bestätigt unfreiwillig Kesslers These

Denn der ältere El-Mala-Bruder ist einmal mehr verletzt und befindet sich im Aufbautraining, statt voll im Saft zu stehen und die vakante Position im Sturmzentrum bei den Profis einzunehmen oder sich zumindest dafür empfehlen zu können. Nach seiner Verletzung im Auswärtsspiel der U21 bei Westfalia Rhynern fehlt der 21-Jährige schon wieder seit über zwei Wochen im Training der zweiten Mannschaft. 

Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler hatte in den vergangenen Monaten immer wieder darauf hingewiesen, dass Nachwuchsspieler nicht nur gute Leistungen bringen, sondern auch zum richtigen Zeitpunkt fit und verfügbar sein müssten, um eine Chance zu erhalten. Malek El Mala jedoch gehört beim FC zu den größten Pechvögeln und liefert nun erneut unfreiwillig den Beweis für Kesslers Theorie, dass wenn einmal eine Tür aufgeht, der Spieler auch selbst hindurch gehen muss.

Erneuter Anlauf über die U21 nötig

Und so wird wohl auch diese Verletzungsphase bei den Profis für El Mala nicht zu seiner großen Chance, sich erstmals in der Bundesliga beweisen zu können. Zwar könnte er in ein oder zwei Wochen wieder am Mannschaftstraining teilnehmen, dann aber wohl erst einmal wieder in der Regionalliga, um sich dort mit neuerlich guten Leistungen wieder für höhere Aufgaben zu empfehlen.

Ärgerlich für den Spieler, ärgerlich für den FC: Am Geißbockheim haben so manche Verantwortliche weiterhin die Hoffnung, dass beide Brüder einmal gemeinsam für den FC in der Bundesliga auflaufen. Dafür aber müssen beide gesund sein, und insbesondere bei Malek muss dies erst einmal über einen längeren Zeitraum hinweg gelingen. 

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