Der 1. FC Köln muss am Samstag gegen den FC Schalke 04 weiterhin auf Ragnar Ache verzichten. Derweil soll Said El Mala von der Stürmer-Not profitieren.
Gute und schlechte Nachrichten für den 1. FC Köln vor dem Heimspiel gegen den FC Schalke 04: Für Ragnar Ache kommt das Duell nach seiner Muskelverletzung noch zu früh. Der Angreifer wird noch nicht im Kader stehen. Allerdings können die Geißböcke womöglich in der Englischen Woche wieder auf Ache zurückgreifen.
Das bestätigte René Wagner am Donnerstag. „Reggie wird aktuell teilintegriert, ist aber höchstwahrscheinlich für Samstag noch keine Option“, sagte der FC-Trainer. „Wir bauen ihn so auf, dass er eventuell für das Pokalspiel am Dienstag gegen Union in Frage kommt, allerspätestens dann für das Ligaspiel bei Union.“ Der FC trifft in der kommenden Woche zunächst in Müngersdorf im DFB-Pokal auf Union Berlin, ehe es in der Bundesliga nach Köpenick geht.
Schmied fit – El Mala weiter auf der Neun
Schon jetzt am Samstag gegen Schalke 04 kann der FC immerhin wieder auf Joel Schmied zurückgreifen. Der Innenverteidiger war bei Eintracht Frankfurt umgeknickt, allerdings ohne schwere Folgen. „Ihm geht es sehr gut“, sagte Wagner. „Er ist zu 100 Prozent fit und voll einsatzfähig.“ Damit haben die Geißböcke immerhin drei Innenverteidiger zur Verfügung, während Rav van den Berg und Timo Hübers noch (länger) ausfallen.
Die Stürmer-Not jedoch – ohne Ache, Thijs Dallinga und Imad Rondic – führt dazu, dass Wagner weiter improvisieren muss. Am Donnerstag deutete er nicht nur an, dass entweder Nilas Yacobi oder Malek El Mala aus der U21 in die Profi-Mannschaft berufen werden könnten. Der 38-Jährige erklärte auch, dass Said El Mala wohl erneut nicht über links, sondern aus dem Zentrum heraus kommen wird.
So soll die FC-Offensive gegen Schalke aussehen
„Said ist dort sehr gefährlich, weil er unberechenbarer geworden ist“, beschrieb Wagner die veränderte Rolle für den 20-Jährigen. Der Grund für die neue Gefahr? „Weil er nicht mehr nur auf dem Flügel klebt, weil er auch mal von innen nach außen geht“, sagte Wagner. „Er fühlt sich da wohl. Wir müssen schauen, dass wir die Jungs in die entscheidenden Positionen am Ball bekommen.“
El Mala als verkappter Mittelstürmer mit Marius Bülter und Linton Maina neben sich, dazu wohl wieder mit Mikey Moore von Beginn an auf der Zehn – so dürfte die FC-Startelf offensiv aussehen. In der Hoffnung, dass der FC zuhause weiter ungeschlagen bleibt und mit einem Heimsieg auf zehn Punkte nach sieben Spielen springen kann. Ein Dreier würde den Geißböcken erneut Zeit zum Durchatmen geben – zumindest tabellarisch, denn dann kommt das Doppel-Duell gegen Union.








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