Einzelkritik: 1. FC Köln – Borussia M’Gladbach 2:1 (1:0)

Mit dem Last-Minute-Erfolg über Borussia Mönchengladbach haben sich die Spieler des 1. FC Köln ein echtes Geschenk zum Rückrundenauftakt beschert. Der 2:1-Derbysieg war nicht nur den Torschützen Frederik Sörensen und Simon Terodde zu verdanken. Vor allem zwei Rückkehrer wirken wieder als wichtige Stützen. Hier gibt es die Zeugnisse und Noten der Geissböcke.


 

Einzelkritik

Timo Horn
Frederik Sörensen
Jorge Meré
Dominique Heintz
Jonas Hector
Lukas Klünter
Marco Höger
Salih Özcan
Milos Jojic
Simon Zoller
Simon Terodde
Christian Clemens
Konstantin Rausch
Serhou Guirassy
2 Kommentare
  1. Mike says:

    Was für ein tolles Derby! Man kann Stefan Ruthenbeck nur Recht geben, dass so eine Mannschaft so wenige Punkte hat, ist fast nicht nachzuvollziehen. Hätte man früher ändern können! Schnee von gestern! Es wird noch besser werden und vielleicht . . .

    Ich persönlich muss nach all meiner Kritik in den letzten Monaten Konstantin Rausch Abbitte leisten. Auch wenn er vielleicht nie wieder so eine Flanke schlagen wird, die zum gestrigen Sieg war perfekt!

    Doch bei aller Freude über den Derbysieg ärgere ich mich noch heute über die Defensivarbeit von „Spielmacher“ Milos Jojic, die fast den Sieg gekostet hätte. Höhepunkt war die Szene vor dem Ausgleichstreffer auf der linken FC-Seite, als er vehement den Gegenspieler angriff, den Ball nicht bekam, einfach stehen blieb und der Gegenspieler seelenruhig flanken konnte – so ein Verhalten kann den Sieg kosten – man stelle sich vor, das passiert am letzten Spieltag und verhindert die Rettung.
    Anscheinend ist bis jetzt noch niemand aus dem Trainerstab mit Jojic die Spielvideos der letzten Monate durchgegangen und hat ihm seine mangelnde Defensivarbeit gezeigt – wenn sich niemand findet, ich mache das gerne – nebenher trabend, Gegenspieler nicht konsequent angreifend und viel zu schnell aufgebend, statt dran zu bleiben. Ich kenne den Grund dafür nicht, vielleicht mangelnde Einstellung, mangelnd Kondition, Angst sich zu verletzen oder er ist der Auffassung, dass Spielmacher defensiv nicht richtig, konsequent arbeiten müssen.
    Wie so etwas gemacht wird, kann er sich bei Salih Özcan abschauen, auch wenn dieser sich ein paar Leichtsinnsfehler erlaubt, die seiner Jugend geschuldet und daher verzeihbar bzw. akzeptabel sind. Aber von einem gestandenen 25-jährigen Spieler wie Milos Jojic erwarte ich anderes. Und ich spreche hier nicht von einem schlechten Tag – den kann jeder haben – sondern von einer grundsätzlichen, falschen Einstellung, die er korrigieren muss, wenn aus einem Offensivtalent noch ein Spielmacher werden soll.

    • Joss says:

      Ob aus Milos Jojic (mit Biegen und Brechen) ein Spielmacher heranreift das wage ich zu bezweifeln. Dafür fehlt es ihm an der nötigen Einstellung und Lust, ohne diesen jetzt persönlich schlecht zu reden. Von dem was man von ihm sieht, ist er mitnichten ein Spielmacher/Führungsspieler. Zumindest hat er auch bisher niemals einen solchen Anspruch gestellt/geäußert.

      Da gibt es genügend andere, die es (jüngst) haben in den Medien herausposaunt, dass Sie auf die Position des Leaders/Spielmachers Ambitionen haben bzw. dieses auch für sich beanspruchen…soll man mal so dahingestellt lassen…braucht man auch nicht weiter zu kommentieren…

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