Maroh BMG

Maroh gesperrt: So baut Stöger seine Abwehr um

Der 1. FC Köln muss am Samstag im Auswärtsspiel bei Hannover 96 auf Dominic Maroh verzichten. Der Innenverteidiger hatte gegen den FC Schalke 04 seine fünfte Gelbe Karte gesehen und ist gesperrt. Als Ersatz stehen Trainer Peter Stöger zwei Optionen zur Verfügung. Die eine könnte aber auf einer anderen Position zum Einsatz kommen.

Köln – Frederik Sörensen und Mergim Mavraj heißen die beiden Alternativen zu Maroh, der gegen Schalke bereits in der ersten Minute einen Foulelfmeter verursacht und dabei eine fünfte Verwarnung in dieser Saison kassiert hatte. Wer ihn ersetzt und damit neben Dominique Heintz zum Einsatz kommen will, hat Stöger bereits entschieden.

Frederik Sörensen überzeugt als Rechtsverteidiger. (Foto: MV)

Frederik Sörensen überzeugt als Rechtsverteidiger. (Foto: MV)

Mavraj innen, Sörensen erneut rechts?

„Wir wissen, was wir planen“, sagte der FC-Coach am Donnerstag, wollte sich endgültig aber noch nicht in die Karten schauen lassen. Allerdings ließ er durchblicken, dass wohl Mergim Mavraj wieder ins Team rücken wird. „Mergim hat sehr gute Spiele gemacht“, lobte Stöger den Albaner. Der 49-Jährige fand zwar auch für Sörensen lobende Worte, allerdings anders verpackt: „Freddy hat auf der Außenverteidiger-Position total überzeugt. Beide hätten ihre Berechtigung zu spielen.“

Der Hinweis auf Sörensens zuletzt starken Leistungen rechts hinten lassen den Schluss zu, dass der Däne genau dort weiter spielen wird und deswegen Mavraj in die Mannschaften rutschen dürfte. Auch, wenn Stöger eigentlich präferiert, neben Heintz als Linksfuß auf der rechten Innenverteidiger-Position einen Rechtsfuß spielen zu lassen. „Auf Strecke ist mir das lieber“, bestätigte der Österreicher. „Aber für ein Spiel ist das kein großes Problem.“ Es läuft also alles auf einen weiteren Einsatz von Mergim Mavraj hinaus, der 29-Jährige würde die Viererkette dann wohl mit Sörensen, Heintz und Jonas Hector bilden, der gegen Schalke wieder hinten links verteidigt hatte.